Rückzahlung verschleierter Vergütungsdarlehen teils strittig
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Rückzahlung verschleierter Ver­gü­tungs­dar­le­hen teils strittig

Die britische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FCA) warnt vor Rückzahlungsforderungen für Darlehen aus verschleierten Vergütungsmodellen. Betroffene bestreiten teils ihre Zahlungspflicht; eine Zustimmung zur Durchsetzung ist nicht garantiert.

Vergütung als Darlehen verkleidet

Bei verschleierten Vergütungsmodellen erhielten häufig Auftragnehmer, Berater und Zeitarbeitskräfte statt regulärer Gehälter Darlehen zur Steuervermeidung.

Die britische Steuer- und Zollbehörde (HMRC) geht dagegen mit der sogenannten Darlehensabgabe vor und bietet Betroffenen Hinweise.

Nach dem Verkauf solcher Darlehen an Dritte verlangen Schreiben nun sofortige Rückzahlung und drohen mit Gerichtsverfahren.

Strittig sind der regulatorische Status, die ursprüngliche Rückzahlungsabsicht und die Durchsetzbarkeit.

Forderungsinhaber können die FCA um Zustimmung zu einer erforderlichen Bestätigungsanordnung ersuchen.

Die FCA prüft jeden Antrag sorgfältig; ihre Zustimmung ist keineswegs garantiert.

Zahlungspflicht erst prüfen

Ist eine Forderung nicht durchsetzbar, sind erzwungene Zahlungen oder Pfändungen ohne besondere Anordnung ausgeschlossen.

Bleibt eine erforderliche Bestätigungsanordnung aus, bleibt die Schuld undurchsetzbar.

Bei unklarer Haftung rät die FCA, Zahlungen sorgfältig abzuwägen, HMRC-Hinweise zu lesen und Rechtsberatung zu erwägen.

Unangemessenen Druck sollen Betroffene der FCA melden.

Gesundheitliche, finanzielle oder andere Schwierigkeiten sowie Verständnisprobleme sollen sie gegenüber den Kontaktierenden ansprechen.

Forderung ist nicht Durchsetzbarkeit

Ein Rückzahlungsschreiben allein klärt die rechtliche Durchsetzbarkeit nicht.

Die FCA unterscheidet zwischen geltend gemachter Schuld und der Erlaubnis zu ihrer Durchsetzung.

Betroffene sollen bei unklarer Haftung vor einer Zahlung sorgfältig prüfen.

Quelle: Demands for disguised remuneration scheme loan repayments

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