Neue Finanzattachés für Indien und die VAE benannt
FCA Press

Neue Finanzattachés für Indien und die VAE benannt

Die britische Finanzaufsicht FCA erweitert ihr globales Netzwerk um zwei neue Attaché-Posten in Mumbai und Abu Dhabi. Sabina Saini und Darine Obeid übernehmen die Positionen im August 2026 zur Förderung von Finanzkooperationen und Investitionen.

Erfahrene Aufseherinnen für Indien und die Golfregion

Sabina Saini übernimmt am 10. August 2026 die Stelle bei der Britischen Vertretung in Mumbai, Darine Obeid folgt am 31. August in Abu Dhabi.

Beide bringen umfassende Regulierungserfahrung mit: Saini arbeitete knapp 20 Jahre in Finanzaufsicht und Bankwesen, darunter über acht Jahre bei der Bank of England mit Fokus auf Abwicklungspolitik und Risikomanagement.

Zuletzt leitete sie bei der FCA die Vorgaben für kritische Drittanbieter.

Obeid ist seit mehr als zehn Jahren bei der Aufsichtsbehörde tätig.

Sie verantwortete die Aufsicht über Retail- und Wholesale-Banking sowie Fintechs und steuerte Initiativen zu Finanzkriminalität, künstlicher Intelligenz und operativer Resilienz.

Brückenkopf für globale Märkte

Die Entsendungen ergänzen das bestehende Netz von Diplomatensitzen in Washington DC, Brüssel und Singapur.

Ruairí O'Connell, FCA-Direktor für Internationales, betont die strategische Bedeutung des Schritts für die Förderung von Exporten und Zuflüssen in den britischen Finanzplatz.

Die Expansion ist Teil der Strategie 2025 bis 2030 und folgt einer Vereinbarung mit der indischen Finanzaufsicht IFSCA vom 11. Februar 2026.

Bürokratischer Scheinriese oder echter Standortvorteil

Die Ernennung von zwei Diplomaten wirkt auf den ersten Blick wie Symbolpolitik.

In einer fragmentierten Regulierungswelt sind direkte Kontakte nach Mumbai und Abu Dhabi jedoch wertvoll.

Für den Finanzplatz London ist der Netzwerkausbau ein pragmatischer Schritt zur Standortpartnerschaft.