Konsultation zu Regulation O bis 4. November verlängert
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Konsultation zu Regulation O bis 4. November verlängert

Das Federal Reserve Board verlängert die Frist zur Stellungnahme für die Modernisierung von Regulation O um 30 Tage bis zum 4. November 2026. Die Regelung betrifft Kredite von Mitgliedsbanken an leitende Angestellte, Direktoren und Hauptaktionäre.

Mehr Zeit für Feedback zur Insider-Regelung

Auf Ersuchen aus der Finanzbranche gewährt die US-Notenbank Interessenträgern einen weiteren Monat Zeit für Feedback zur geplanten Reform von Regulation O. Der am 4. August 2026 vorgelegte Entwurf soll die Vorschriften für Kredite von Mitgliedsbanken an eigene Führungskräfte, Direktoren und Hauptanteilseigner grundlegend überarbeiten.

Ursprünglich war das Ende der Konsultationsphase auf den 5. Oktober 2026 terminiert, nun können Rückmeldungen bis zum 4. November 2026 eingereicht werden.

Die geplante Novelle zielt darauf ab, veraltete betragsbezogene Schwellenwerte anzuheben und für die Zukunft an Indizes zu koppeln.

Zudem integriert das Regelwerk bestehende gesetzliche Vorgaben.

Passive Fonds und klarere Vorgaben

Neben der Schwellenwertanpassung behandelt der Vorschlag spezifische Konstellationen bei der Kreditvergabe: Künftig soll geregelt werden, wie Institute mit Unternehmen umgehen, die mutmaßlich über passive Fonds von großen Vermögensverwaltern kontrolliert werden.

Die Fed beabsichtigt zudem, die regulatorische Belastung zu verringern, indem sie bestehende Interpretationen fest im Text verankert und die Struktur von Regulation O für Anwender transparenter und zugänglicher gestaltet.

Fällige Nachjustierung statt Reformfeuerwerk

Die Fristverlängerung verschafft Banken und Fondsgesellschaften die nötige Zeit für eine saubere Folgenabschätzung.

Dass veraltete Schwellenwerte endlich indexiert werden, beseitigt überfällige bürokratische Reibungsverluste.

Die Novelle bleibt solide regulatorische Handwerksarbeit ohne systemische Sprengkraft.

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