Leitzins steigt um 25 Basispunkte auf 3,75 bis 4,00 Prozent
Der Offenmarktausschuss der Federal Reserve hebt die Federal Funds Rate um 25 Basispunkte auf eine Spanne von 3,75 bis 4,00 Prozent an. Das Gremium beschloss den Zinsschritt am 16. September 2026 einstimmig mit 12 zu 0 Stimmen, um die Inflation zum Zielwert von zwei Prozent zurückzuführen.
Einstimmiger Beschluss gegen die Teuerung
Die Federal Reserve begründet die Zinserhöhung mit dem anhaltend erhöhten Preisdruck in den Vereinigten Staaten.
Die Straffung soll eine zügigere Rückkehr zur Preisstabilität unterstützen.
Trotz geopolitischer Unsicherheiten expandiert die US-Wirtschaft laut Notenbank solide.
Die Konsumausgaben der privaten Haushalte erweisen sich als widerstandsfähig, gestützt durch ein starkes Produktivitätswachstum und robuste Investitionen der Unternehmen.
Auf dem Arbeitsmarkt halten die Beschäftigungsgewinne mit dem Wachstum der Erwerbsbevölkerung Schritt, während die Arbeitslosenquote nahezu unverändert blieb.
Alle zwölf stimmberechtigten Mitglieder des Offenmarktausschusses votierten für den Schritt.
Justierung der operativen Instrumente
Flankierend hebt das Federal Reserve Board den Zins auf Reserveguthaben zum 17. September 2026 auf 3,90 Prozent an.
Der Diskontsatz steigt ebenfalls um 25 Basispunkte auf 4,00 Prozent, nachdem sieben regionale Federal Reserve Banks – darunter Chicago und Dallas – diesen Antrag gestellt hatten.
Für Übernacht-Repogeschäfte gilt ein Satz von 4,00 Prozent, während die Reverse-Repo-Fazilität bei 3,75 Prozent mit einem Limit von 160 Mrd. Dollar pro Tag fixiert wird.
Fällige Wertpapiere werden reinvestiert.
Keine Geduld mit der Teuerung
Die Fed nutzt die robuste Konjunktur eiskalt aus und setzt voll auf die Bekämpfung der Teuerung.
Das einstimmige 12:0-Votum belegt die geschlossene Härte des Führungsgremiums.
Für die Märkte bedeutet der Zinsschritt eine klare Absage an baldige Lockerungen.
Quelle: Federal Reserve issues FOMC statement
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