Europas Finanzaufseher erörtern Staatsanleihen- und KI-Risiken
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Europas Finanzaufseher erörtern Staatsanleihen- und KI-Risiken

Die europäische Konsultativgruppe des Finanzstabilitätsrats (FSB) berät in Bern über Staatsanleiherisiken, KI-verstärkte Cyberrisiken und Krisenvorsorge. Gastgeberin ist die Schweizerische Nationalbank (SNB).

Von Staatsanleihen bis Krisenliquidität

Die regionale Konsultativgruppe für Europa tagte am 2. und 3. November 2026 unter dem gemeinsamen Vorsitz von Antoine Martin, Vizepräsident des SNB-Direktoriums, und Marja Nykänen, stellvertretende Gouverneurin der Bank von Finnland.

Hochrangige Vertreter von Zentralbanken, Finanzbehörden und Regulierungsstellen erörterten globale und regionale Verwundbarkeiten.

Im Fokus standen europäische Staatsanleihemärkte und Cyberrisiken, die fortgeschrittene Modelle künstlicher Intelligenz verstärken.

Zur Krisenvorsorge diskutierten sie öffentliche Liquiditätshilfen: Finanzierung während der Abwicklung sowie Zentralbankfazilitäten für solvente Unternehmen.

Hinzu kamen das FSB-Arbeitsprogramm 2026 und die Prioritäten für 2027.

Extremwetter und modernisierte Aufsicht

Die Mitgliedsinstitutionen stellten ihre Arbeiten zu Finanzstabilitätsrisiken durch extreme Wetterereignisse vor.

Dazu zählen Lücken im Versicherungsschutz gegen Naturkatastrophen.

Eine Podiumsrunde widmete sich der Modernisierung von Regulierung und Aufsicht.

Die Mitglieder diskutierten die vom FSB vorgeschlagenen Grundsätze und deren Anwendbarkeit in Europa.

Zudem erörterten sie Felder für eine vertiefte regionale Zusammenarbeit und lieferten Beiträge für die Beratungen des FSB-Plenums.

Beratung statt neuer Vorgaben

Das Treffen verbindet die Erörterung von Verwundbarkeiten mit Fragen der Krisenvorsorge.

Die Modernisierungsgrundsätze bleiben als Vorschläge des FSB Gegenstand der Diskussion.

Die Mitteilung nennt keine Beschlüsse zu neuen regulatorischen Vorgaben.

Quelle: FSB Regional Consultative Group for Europe meets in Bern

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