HKMA warnt vor Betrugsmasche mit digitalem HKD
Gefälschte Dokumente und fingierte Apps: Kriminelle missbrauchen den Namen der HKMA für betrügerische e-HKD-Angebote. Die Notenbank warnt die Öffentlichkeit und schaltet die Polizei ein.
Gefälschte App lockt mit Notenbank-Papieren
Die Hong Kong Monetary Authority (HKMA) schlägt Alarm wegen gefälschter Dokumente über die Emission von Exchange-Fund-Papieren im Zusammenhang mit dem digitalen Hongkong-Dollar (e-HKD).
Kriminelle fordern Bürger dazu auf, über eine manipulierte mobile App an einer angeblichen Ausschreibung teilzunehmen, um Erlöse in Form von digitaler Währung zu erhalten und abzuheben.
Die Notenbank stellt klar, dass keinerlei Verbindung zu diesen Angeboten besteht.
Die HKMA kontaktiere niemals Einzelpersonen zu privaten Finanzangelegenheiten und verlange unter keinen Umständen Geldüberweisungen.
Der Fall wurde bereits an die Polizei von Hongkong übergeben, die Ermittlungen aufgenommen hat.
Keine Anlageprodukte in Pilotprojekten
Die Währungsbehörde betont, dass teilnehmende Unternehmen des Pilotprogramms zum e-HKD sowie anderer regulatorischer Sandboxen weder Gelder aus der Bevölkerung einwerben noch darauf basierende Anlageprodukte anbieten.
Betroffene, die bereits persönliche Daten in der betrügerischen App eingegeben haben oder finanzielle Schäden vermuten, sind aufgerufen, sich umgehend bei der Kriminalpolizei von Hongkong unter der Rufnummer 2860 5012 zu melden.
Zentralbankprojekte als Betrugsköder
Der Vorfall zeigt, wie anfällig innovative Zentralbank-Projekte für kriminellen Missbrauch sind.
Für Regulierer wächst mit neuen Digitalwährungs-Piloten auch das Reputationsrisiko im Privatkundensektor.
Bei angeblichen Notenbank-Investments ist äußerste Vorsicht geboten.