Banken erhalten Werkzeugkasten für quantensichere Kryptografie
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Banken erhalten Werkzeugkasten für quantensichere Kryptografie

Die Hongkonger Währungsbehörde (HKMA) und die Hongkonger Universität für Wissenschaft und Technologie (HKUST) unterstützen Banken mit einem Werkzeugkasten für Post-Quanten-Kryptografie. Ziel ist die vollständige Quantenbereitschaft bis 2030.

Von Kryptobeständen zu konkreten Zeitplänen

HKMA und HKUST stellten am 2. November 2026 mit Unterstützung der Branche einen Werkzeugkasten für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) vor.

Er hilft Banken, Zuständigkeiten festzulegen, kryptografische Risiken zu erfassen und den Umstellungsbedarf sowie Fortschritte zu prüfen.

Praktische Instrumente unterstützen die Inventarisierung kryptografischer Bestände und Abhängigkeiten, die Priorisierung, den Lieferantendialog und belastbare Zeitpläne.

Arthur Yuen, stellvertretender geschäftsführender Direktor der HKMA, betont klare Verantwortlichkeiten und anpassbare Pläne.

Der Werkzeugkasten verbindet Aufsichtsperspektive, Forschung und Branchenerfahrung für eine geordnete, risikobasierte Umstellung.

Er ist im Wissensportal für Finanztechnologie der HKMA verfügbar.

2,3 Punkte als Ausgangslage

Die HKMA führte im Juli 2026 einen Index zur Quantenbereitschaft (QPI) ein.

Der erste Wert von 2,3 von 10 Punkten zeigt laut Behörde ein frühes Vorbereitungsstadium.

Bis 2030 strebt sie 10 Punkte an.

Anlass sind mögliche Cybersicherheitsrisiken durch Fortschritte beim Quantencomputing.

Frederik Anseel, Dekan der Fakultät für Wirtschaft und Management der HKUST, bezeichnet die Vorbereitung als Führungsaufgabe: Banken können trotz ungewissen Bedrohungszeitpunkts Wissen und organisatorische Fähigkeiten aufbauen und durch überschaubare Schritte sowie Erprobungen lernen.

Vorbereitung trotz offenem Be­dro­hungs­zeit­punkt

Der Werkzeugkasten übersetzt Risikobewusstsein in Zuständigkeiten, Prioritäten und Umstellungspläne.

Den Zeitpunkt der Quantenbedrohung bezeichnet Anseel weiterhin als ungewiss.

HKMA und HKUST wollen die Hilfen an technische Entwicklungen, internationale Standards und Umsetzungserfahrungen anpassen.

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