SVF-Umsatz erreicht 264,7 Mrd. HKD bei 90,4 Mio. Konten
In Hongkong stieg die Zahl der aktiven E-Geld-Konten im zweiten Quartal 2026 um 1,8 Prozent auf 90,38 Millionen. Das gesamte Transaktionsvolumen verharrte mit 264,7 Milliarden HK-Dollar nahezu auf dem Niveau des Vorquartals, sank im Jahresvergleich jedoch um 7,4 Prozent.
Aufladungen dominieren das Transaktionsvolumen
Im zweiten Quartal 2026 verzeichnete die HKMA rund 2,2 Milliarden Transaktionen über Stored Value Facilities – ein Plus von 0,3 Prozent zum Vorquartal.
Vom Transaktionsvolumen von 264,7 Milliarden HK-Dollar entfielen 107,2 Milliarden HK-Dollar auf Aufladungen und 59,6 Milliarden HK-Dollar auf Abhebungen.
Der Konsumsektor verbuchte am physischen Point-of-Sale Zahlungen im Wert von 47,7 Milliarden HK-Dollar, während auf Online-Ausgaben 33,8 Milliarden HK-Dollar entfielen.
Direkte Peer-to-Peer-Transfers machten 16,4 Milliarden HK-Dollar aus.
Das gesamte Einlage- und Umlaufvolumen stieg im Quartalsvergleich um 0,6 Prozent auf 21,8 Milliarden HK-Dollar an.
Wachstum bei Konten trifft auf sinkende Umsätze
Im Jahresvergleich zeigt sich ein gemischtes Bild für den Zahlungsverkehrssektor.
Die Anzahl der aktiven Konten wuchs gegenüber dem Vorjahresquartal um 9,2 Prozent, während die Zahl der Transaktionen um 3,6 Prozent zulegte.
Gleichzeitig sank der Gesamtwert aller Transaktionen im Vergleich zu Q2 2025 um 7,4 Prozent, was auf kleinere Durchschnittsbeträge je Zahlung hindeutet.
Das Einlage- und Umlaufvolumen lag hingegen 7,3 Prozent über dem Vorjahreswert.
Margendruck im gesättigten Markt
Das Kontenwachstum bei sinkendem Transaktionswert belegt die Sättigung des Marktes für digitale Kleinzahlungen.
Verbraucher greifen häufiger zu E-Geld, geben pro Vorgang aber weniger Geld aus.
Für Anbieter verschärft dieser Trend den Rentabilitätsdruck bei fixen Betriebskosten.