Neues Mandat hält an Inflationsziel von zwei Prozent fest
Die norwegische Regierung hat am 18. September 2026 eine neue geldpolitische Verordnung erlassen. Das operative Inflationsziel bleibt unverändert bei zwei Prozent, weshalb sich an der praktischen Ausrichtung der Geldpolitik nichts ändert.
Gleicher Wortlaut, bewährtes Ziel
Die norwegische Regierung hat am 18. September 2026 im Staatsrat eine neue Verordnung über die Geldpolitik beschlossen.
„Die neue Verordnung wird keinerlei Änderungen bei der Durchführung der Geldpolitik mit sich bringen“, stellte Zentralbankchefin Ida Wolden Bache klar.
Bereits am 10. September 2026 hatte die Zentralbank in einem Schreiben an das Finanzministerium Stellung genommen.
Paragraph eins schreibt fest, dass die Geldpolitik die Währungsstabilität durch eine niedrige und stabile Inflation sichern muss.
Als operatives Ziel legt Paragraph zwei eine jährliche Teuerung von nahe zwei Prozent über die Zeit fest.
Die Steuerung soll vorausschauend sowie flexibel erfolgen und zu hoher Beschäftigung beitragen.
Rechtlicher Rahmen ohne Kurswechsel
Mit dem Inkrafttreten der neuen Vorschrift wird die bisherige Verordnung Nummer 1775 vom 13. Dezember abgelöst.
Inhaltlich setzt das Dokument auf strikte Kontinuität: Sämtliche Ziele und Abwägungen wurden wortgleich aus dem vorherigen Regelwerk übernommen.
Neben der Preisstabilität bleibt die Notenbank damit beauftragt, Produktionsschwankungen abzufedern und dem Aufbau von Ungleichgewichten im Finanzsystem entgegenzuwirken.
Für die Zentralbank in Oslo ändert sich der rechtliche Rahmen somit ohne jede materielle Kurskorrektur.
Formelle Pflichtübung ohne Sprengkraft
Die Neufassung der Verordnung ist ein rein juristischer Formalakt ohne Auswirkungen auf die Zinspfad-Planung.
Das Festhalten am identischen Wortlaut sichert institutionelle Kontinuität und verhindert Fehlinterpretationen.
Für die Geldpolitik in Oslo bleibt die reale Inflationsentwicklung der einzig maßgebliche Taktgeber.
Quelle: New regulation on monetary policy
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