Chinas Neufinanzierung sinkt auf 27,46 Billionen Yuan
27,46 Billionen Yuan flossen Chinas Realwirtschaft in den ersten drei Quartalen 2026 zu, 2,63 Billionen weniger als im Vorjahreszeitraum. Das meldete die Chinesische Volksbank am 14. Oktober; die breite Geldmenge M2 wuchs zum Septemberende um 7,2 Prozent.
Weniger Zufluss, höherer Finanzierungsbestand
Der Finanzierungsbestand der Realwirtschaft erreichte Ende September 468,17 Billionen Yuan, 7,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.
Darunter entfielen 279,9 Billionen auf Yuan-Kredite und 105,23 Billionen auf Staatsanleihen.
Deren Anteil stieg um 1,3 Prozentpunkte auf 22,5 Prozent; der Kreditanteil sank um 1,3 Prozentpunkte auf 59,8 Prozent.
Die Neufinanzierung umfasste 11,5 Billionen Yuan-Kredite, 10,3 Billionen Staatsanleihen und 2,75 Billionen Unternehmensanleihen.
Die gesamte Yuan-Kreditvergabe stieg um 11,52 Billionen: Haushaltskredite sanken um 1,03 Billionen, Unternehmenskredite einschließlich öffentlicher Einrichtungen stiegen um 12,55 Billionen.
M2 betrug 359,63 Billionen Yuan; M1 wuchs um 3,2 Prozent auf 116,76 Billionen.
Einlagen wachsen, Geldmarktzinsen bei 1,4 Prozent
Yuan-Einlagen stiegen in neun Monaten um 20,76 Billionen auf 349,45 Billionen Yuan, 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.
Haushalte steuerten 9,39 Billionen zum Zuwachs bei.
Im September lagen die gewichteten Interbank- und besicherten Repo-Zinsen jeweils bei 1,4 Prozent, im Jahresvergleich 5 beziehungsweise 6 Basispunkte niedriger.
Devisenreserven betrugen 3,4 Billionen US-Dollar; der Wechselkurs lag bei 6,7351 Yuan je Dollar.
Grenzüberschreitende Yuan-Abwicklungen erreichten 15,23 Billionen im Leistungsverkehr und 6,11 Billionen bei Direktinvestitionen.
Mehr Staatsanleihen, weniger Haushaltskredite
Der höhere Staatsanleihenanteil geht mit einem niedrigeren Kreditanteil an der Finanzierung einher.
Zugleich stehen steigende Haushaltseinlagen sinkenden Haushaltskrediten gegenüber.
Die Angaben sind vorläufig; für M1 gilt seit Januar 2025 eine erweiterte Definition.
Quelle: Financial Statistics Report (Q1-Q3 2026)
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