Pan Gongsheng erörtert Chinas Wirtschaftspolitik mit Ökonomen
Pan Gongsheng, Gouverneur der Chinesischen Volksbank (PBOC), traf am 22. Oktober 2026 eine Delegation des Peterson-Instituts für Internationale Wirtschaft (PIIE). Im Mittelpunkt standen die Weltwirtschaft, Finanzmärkte und Chinas Wirtschaftspolitik.
Zentralbanker und Ökonomen im Gespräch
Pan Gongsheng empfing Adam S. Posen, Präsident des PIIE, sowie drei weitere Vertreter aus Zentralbanken und Wirtschaftsforschung.
Teil nahmen Klaas Knot, ehemaliger Präsident der niederländischen Zentralbank, und Chang Yong Rhee, ehemaliger Gouverneur der südkoreanischen Zentralbank.
Hinzu kam Pierre-Olivier Gourinchas, ehemaliger Wirtschaftsberater und Direktor der Forschungsabteilung des Internationalen Währungsfonds (IWF).
Auch Xuan Changneng, stellvertretender Gouverneur der PBOC, war bei dem Treffen anwesend.
Die am 23. Oktober 2026 veröffentlichte Mitteilung nennt damit neben Gastgeber Pan vier Mitglieder der Delegation und den stellvertretenden Zentralbankgouverneur als Teilnehmer des Austauschs.
Drei Themen auf der Agenda
Der Austausch umfasste den globalen Wirtschaftsausblick, Entwicklungen an den Finanzmärkten und Chinas makroökonomische Politik.
Die PBOC nennt diese Themen als Gegenstände des Gesprächs, gibt aber keine einzelnen Positionen der Teilnehmer wieder.
Die Mitteilung enthält weder konkrete Prognosen zur Weltwirtschaft noch Angaben zu geldpolitischen Maßnahmen Chinas.
Auch Beschlüsse oder Vereinbarungen aus dem Treffen führt sie nicht auf.
Gesprächsthemen, keine Beschlüsse
Die Mitteilung dokumentiert einen Austausch über Wirtschaft und Finanzmärkte, keine politische Entscheidung.
Welche Positionen Pan und seine Gäste vertraten, bleibt offen.
Ein konkreter geldpolitischer Kurs lässt sich daraus nicht ablesen.
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