China und Chile verlängern Währungsswap über 50 Mrd. Renminbi
Die Chinesische Volksbank (PBOC) und die Zentralbank von Chile (BCCh) verlängern ihr bilaterales Währungsswap-Abkommen um fünf Jahre. Der Umfang bleibt bei 50 Mrd. Renminbi beziehungsweise 6 Bio. chilenischen Pesos.
Fünf Jahre bei gleichem Volumen
Mit Zustimmung des chinesischen Staatsrats haben die PBOC und die BCCh ihr bilaterales Währungsswap-Abkommen erneuert.
Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren.
Ihr Umfang bleibt unverändert bei 50 Mrd. Renminbi beziehungsweise 6 Bio. chilenischen Pesos.
Die beiden Beträge bezeichnen das vereinbarte Volumen in den jeweiligen Landeswährungen.
Die Zentralbanken setzen damit ihre bestehende Swap-Vereinbarung fort, ohne den finanziellen Rahmen zu erhöhen.
Gegenstand der Mitteilung ist die Erneuerung des bilateralen Abkommens; einen tatsächlichen Abruf von Mitteln meldet die PBOC darin nicht.
Einen konkreten Beginn oder ein Enddatum der fünfjährigen Laufzeit nennt sie ebenfalls nicht.
Handel und Finanzkooperation im Fokus
Die PBOC verbindet die Verlängerung mit drei Zielen: Sie soll die monetäre und finanzielle Zusammenarbeit zwischen China und Chile vertiefen, den bilateralen Handel und Investitionen erleichtern sowie die Stabilität der Finanzmärkte unterstützen.
Die Mitteilung beschreibt damit den Zweck der Vereinbarung, nennt aber keine quantifizierten Effekte auf Handel oder Investitionen.
Angaben zu Zinssätzen, einzelnen Transaktionen oder weiteren Bedingungen einer Nutzung enthält sie nicht.
Verlängerung, keine Aufstockung
Die Erneuerung setzt den bestehenden Kooperationsrahmen für fünf Jahre fort.
Das unveränderte Volumen bedeutet keine Ausweitung des vereinbarten Betrags.
Über die tatsächliche Nutzung oder messbare Handelseffekte gibt die Mitteilung keine Auskunft.