China und Malaysia weiten Währungsswap auf 220 Mrd. Yuan aus
PBOC Press

China und Malaysia weiten Währungsswap auf 220 Mrd. Yuan aus

Die Chinesische Volksbank und die Bank Negara Malaysia haben ihr bilaterales Währungsswap-Abkommen verlängert und auf 220 Milliarden Yuan aufgestockt. Die Vereinbarung hat eine Laufzeit von fünf Jahren und soll den Handel in den jeweiligen Landeswährungen erleichtern.

Aufstockung um 40 Milliarden Yuan

Die Chinesische Volksbank (PBOC) und die Zentralbank von Malaysia haben die Erneuerung ihres bilateralen Währungsswap-Abkommens offiziell bekannt gegeben.

Nach der Genehmigung durch den chinesischen Staatsrat wurde der finanzielle Rahmen der Vereinbarung spürbar aufgestockt: Das maximale Tauschvolumen steigt von bisher 180 Milliarden Yuan beziehungsweise 110 Milliarden Ringgit auf nunmehr 220 Milliarden Yuan (entspricht etwa 130 Milliarden Ringgit).

Die bilaterale Vereinbarung besitzt eine Laufzeit von fünf Jahren und kann nach Ablauf im gegenseitigen Einvernehmen verlängert werden.

Damit schaffen beide Notenbanken ein erweitertes Instrumentarium zur Bereitstellung von Liquidität.

Fokus auf Landeswährungen und Handel

Die Erneuerung und Aufstockung der Swap-Linie zielt darauf ab, die monetäre und finanzielle Zusammenarbeit zwischen Peking und Kuala Lumpur weiter zu vertiefen.

Durch die Vereinbarung soll vor allem der Einsatz der jeweiligen Landeswährungen im bilateralen Handels- und Investitionsverkehr gezielt gefördert werden.

Gleichzeitig dient der Währungsswap als Absicherung gegen Wechselkursschwankungen und unterstützt die Stabilität der regionalen Finanzmärkte in Zeiten erhöhter globaler Unsicherheit.

Peking treibt De-Dollarisierung voran

Die Ausweitung des Abkommens stärkt den Yuan im südostasiatischen Handel spürbar.

Peking treibt damit die schrittweise Verringerung der Dollar-Abhängigkeit pragmatisch voran.

Für die regionale Finanzstabilität setzt die Vereinbarung ein klares und beruhigendes Signal.