Devisen-Mindestreservesatz steigt von 4 auf 6 Prozent
Die Chinesische Volksbank (PBOC) erhöht den Mindestreservesatz für Fremdwährungen ab dem 15. November 2026 von 4 auf 6 Prozent. Mit der Anhebung um 2 Prozentpunkte will sie die Steuerung der Devisenliquidität bei Finanzinstituten stärken.
Höhere Reservepflicht für Fremdwährungen
Für Finanzinstitute steigt der Mindestreservesatz für Fremdwährungen mit Wirkung zum 15. November 2026 auf 6 Prozent.
Bis dahin beträgt der Satz 4 Prozent.
Die PBOC beschließt damit eine Anhebung um 2 Prozentpunkte.
Als Ziel nennt die Zentralbank eine stärkere Steuerung der Devisenliquidität bei den Instituten.
Die Entscheidung betrifft ausdrücklich die Mindestreserve in Fremdwährungen und deren vorgeschriebene Höhe.
Sie setzt damit an den Reserveanforderungen für Finanzinstitute an.
Der Beschluss nennt einen einheitlichen neuen Satz und einen festen Beginn seiner Geltung; eine gestaffelte Einführung oder unterschiedliche Sätze für einzelne Institutsgruppen führt die Mitteilung nicht auf.
Knappe Mitteilung mit abweichendem Aktualisierungsdatum
Die Begründung der PBOC beschränkt sich auf das Management der Devisenliquidität.
Angaben zum Volumen der betroffenen Reserven oder zur Liquiditätslage einzelner Institute enthält der Text nicht.
Die Veröffentlichung ist auf den 3. November 2026 datiert.
Daneben erscheint auf der Seite der 29. November 2018 als letzter Aktualisierungstag.
Dieser abweichende Seitenvermerk ändert nichts am ausdrücklich genannten Wirksamkeitstermin des Beschlusses, dem 15. November 2026.
Reservepflicht statt Zinsschritt
Der Beschluss verändert die Reserveanforderung für Fremdwährungen, nicht einen genannten Leitzins.
Die PBOC begründet ihn mit der Steuerung der Devisenliquidität.
Über die Größenordnung der betroffenen Mittel und weitere Maßnahmen macht sie keine Angaben.