Akkommodierender Kurs gegen schwache Binnennachfrage
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Akkommodierender Kurs gegen schwache Binnennachfrage

Chinas Währungshüter halten an einem akkommodierenden Kurs fest und fordern mehr Koordination mit der Fiskalpolitik. Auf der 114. Sitzung des geldpolitischen Komitees unter Pan Gongsheng standen die schwache Binnennachfrage sowie die Überwachung der Anleiherenditen im Mittelpunkt.

Gegenwind durch schwache Nachfrage

Das geldpolitische Komitee unter Vorsitz von Gouverneur Pan Gongsheng bekräftigte auf seiner 114. Sitzung die Beibehaltung einer „angemessen akkommodierenden“ Geldpolitik.

Trotz stabiler Gesamtwirtschaft belaste ein Ungleichgewicht zwischen starkem Angebot und schwacher Nachfrage das Wachstum.

Die Notenbank will antizyklische Anpassungen intensivieren und das Zusammenspiel mit der Fiskalpolitik vertiefen.

Zugleich kündigte das Gremium an, den Anleihemarkt aus makroprudenzieller Sicht zu überwachen und langfristige Renditen genau zu beobachten.

Im Devisenmarkt will die Notenbank Herdenverhalten verhindern, um den Renminbi auf einem stabilen Gleichgewichtsniveau zu halten.

Gezielter Kreditfluss für Schlüsselbranchen

Die Finanzierungskosten der Realwirtschaft verharren laut dem Ausschuss auf historischen Tiefstständen, gestützt durch die Reform des Referenzzinssatzes LPR.

Um das Kreditwachstum gezielt zu steuern, setzt Peking auf strukturelle Instrumente: Großbanken sollen eine Vorreiterrolle einnehmen, während Institute ihr Eigenkapital stärken müssen.

Im Fokus der Kreditvergabe stehen Technologiefinanzierung, grüne Vorhaben sowie Infrastrukturprojekte wie Stromnetze und Rechenleistung.

Gefangen im Strukturkorsett

Pekings lockere Geldpolitik verschleiert das eigentliche Kernproblem nicht.

Solange die Inlandsnachfrage lahmt, verpuffen weitere Kreditimpulse weitgehend wirkungslos.

Die scharfe Überwachung von Anleiherenditen und Devisenkursen verrät zudem die Furcht vor Marktverwerfungen.

Quelle: PBOC Monetary Policy Committee Holds Q3 2026 Meeting

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