China und Indonesien planen engere Finanzkooperation
Die chinesische Zentralbank und Bank Indonesia wollen ihre Finanzkooperation im gemeinsamen Arbeitsprogramm fortsetzen. Schwerpunkte sind lokale Währungen, vernetzte Zahlungssysteme, Finanzmärkte und digitale Währungen.
Vier Felder für die Zusammenarbeit
Die Chinesische Volksbank (PBOC) und Bank Indonesia (BI) haben am 3. November 2026 den Fortschritt ihrer bilateralen Finanzkooperation erörtert.
An dem Arbeitstreffen nahmen Xuan Changneng, Vizegouverneur der PBOC, und Thomas Djiwandono, Vizegouverneur der BI, teil.
Grundlage des Austauschs war das gemeinsame Arbeitsprogramm beider Zentralbanken.
Die Delegationen besprachen neben den bisherigen Fortschritten auch die Prioritäten für die nächste Phase.
Beide Zentralbanken wollen das Programm weiterhin nutzen, um mehr greifbare Ergebnisse zu erzielen.
Als Kooperationsfelder nannten sie lokale Währungen, die Vernetzung der Zahlungssysteme, Finanzmärkte und digitale Währungen.
Arbeitsprogramm bleibt die gemeinsame Plattform
Beide Seiten bezeichneten das gemeinsame Arbeitsprogramm als wichtige Plattform, um ihre Finanzkooperation zu koordinieren und voranzubringen.
Der Austausch verband damit eine Bestandsaufnahme mit der Abstimmung über die weitere Zusammenarbeit.
Die Mitteilung nennt die vorgesehenen Themenfelder, enthält jedoch keine Angaben zu einzelnen Projekten, finanziellen Volumina oder Umsetzungsterminen.
Auch konkrete technische Vereinbarungen zur Verbindung der Zahlungssysteme führt sie nicht auf.
Kooperationsagenda ohne Umsetzungsplan
Das Treffen bestätigt die Fortsetzung der bilateralen Finanzkooperation.
Die genannten Themen reichen von lokalen Währungen bis zu digitalen Währungen.
Welche Maßnahmen daraus entstehen und wann sie umgesetzt werden, lässt die Mitteilung offen.