Auslandsvermögen indischer Fonds steigt auf 10,2 Mrd. Dollar
RBI Press

Auslandsvermögen indischer Fonds steigt auf 10,2 Mrd. Dollar

Das Auslandsvermögen indischer Investmentfonds wuchs im Finanzjahr 2025/26 um 23,9 Prozent auf 10,2 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig sanken die Nettoauslandsverbindlichkeiten auf 21,3 Milliarden US-Dollar, wie aus einer Erhebung der Reserve Bank of India unter 53 Fonds hervorgeht.

US-Aktien dominieren Aus­land­s­in­ves­ti­ti­o­nen

Die Auslandsaktienbestände indischer Investmentfonds legten per Ende März 2026 um 37,5 Prozent auf umgerechnet 9,89 Milliarden US-Dollar zu.

Insgesamt stiegen die Auslandsaktiva der Branche um 23,9 Prozent auf 10,17 Milliarden Dollar.

Der Großteil dieser Investments entfällt mit 63,5 Prozent auf die USA, gefolgt von Luxemburg mit 20,2 Prozent und Irland mit 10,7 Prozent.

Demgegenüber stiegen die gesamten Auslandsverbindlichkeiten der Fonds lediglich um 3,3 Prozent auf 31,50 Milliarden Dollar.

Ausschlaggebend hierfür war der höhere Marktwert der an Gebietsfremde ausgegebenen Anteile.

Durch das stärkere Wachstum der Auslandsaktiva verringerten sich die Nettoverbindlichkeiten der Fonds binnen Jahresfrist von 22,30 auf 21,33 Milliarden Dollar.

Emirate und Japan als Schlüsselpartner

Bei den ausländischen Fondsanlegern stellen die Vereinigten Arabischen Emirate mit 20,6 Prozent Marktanteil die größte Gruppe, gefolgt von den USA mit 11,9 Prozent und Großbritannien mit 9,7 Prozent.

Parallel dazu stiegen die Auslandsverbindlichkeiten der Fondsverwaltungsgesellschaften um 18,1 Prozent auf 8,69 Milliarden Dollar.

Das Volumen ausländischer Direktinvestitionen in diese Betreiber wuchs um 31,1 Prozent auf 5,94 Milliarden Dollar.

Japan und Kanada stellen zusammen fast 80 Prozent des gesamten FDI-Kapitals.

Wachstum mit Klumpenrisiko

Indiens Fondswelt diversifiziert zunehmend ins Ausland, bleibt aber stark auf die USA fixiert.

Gleichzeitig zeigt die japanische Dominanz bei den Fondshäusern ein klares strategisches Interesse an Indiens Wachstumsmarkt.

Die relative Schrumpfung der Nettoverbindlichkeiten belegt eine gesündere außenwirtschaftliche Balance der Branche.

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