Hall und Woodford erhalten Wirtschaftspreis für Makromodelle
Robert E. Hall und Michael Woodford erhalten laut Mitteilung der schwedischen Reichsbank vom 12. Oktober 2026 den Wirtschaftspreis im Gedenken an Alfred Nobel. Ausgezeichnet werden ihre Modelle für eine wirksame Stabilisierungspolitik.
Makromodelle für die Stabilisierungspolitik
Die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften hat beschlossen, Robert E. Hall und Michael Woodford mit dem Preis der schwedischen Reichsbank für Wirtschaftswissenschaften im Gedenken an Alfred Nobel auszuzeichnen.
Als Grund nennt sie die Entwicklung neuer makroökonomischer Modelle.
Diese hätten die Fähigkeit zur Umsetzung wirksamer Stabilisierungspolitik erheblich verbessert.
Die schwedische Reichsbank veröffentlichte die Nachricht am 12. Oktober 2026 und aktualisierte sie am selben Tag.
Die Jahresangaben sind allerdings uneinheitlich: Der Titel bezeichnet die Auszeichnung als Wirtschaftspreis 2026, während der Entscheidungstext ausdrücklich den Preis für 2025 nennt.
Gestiftet zum 300. Jubiläum
Die schwedische Reichsbank stiftete den Wirtschaftspreis 1968 durch eine Spende anlässlich ihres 300. Jubiläums.
Damit verpflichtete sie sich, jährlich ein Preisgeld in gleicher Höhe wie bei den anderen Nobelpreisen bereitzustellen.
Die Akademie wählt die Preisträger aus.
Erstmals wurde der Preis 1969 vergeben; seither würdigt er jedes Jahr eine oder mehrere Personen für herausragende wirtschaftswissenschaftliche Arbeiten.
Als Kontakt nennt die Mitteilung die Pressestelle unter +46 8-7870200.
Zwei Jahresangaben bleiben stehen
Die Auszeichnung würdigt laut Akademie den Beitrag makroökonomischer Modelle zur Stabilisierungspolitik.
Welche Modelle und Anwendungen gemeint sind, erläutert die Mitteilung nicht.
Auch die Abweichung zwischen 2026 im Titel und 2025 im Entscheidungstext bleibt ungeklärt.