Südafrikas Rohstoffpreisindex steigt im September um 2,7 Prozent
Der US-Dollar-basierte Rohstoffpreisindex der Südafrikanischen Reservebank (SARB) steigt im September 2026 um 2,7 Prozent zum Vormonat. Laut Veröffentlichung vom 13. Oktober treiben Kohle, Brent-Rohöl, Rhodium und Eisenerz den Anstieg.
Kohle und Öl treiben Preise
Der Gesamtindex erreicht im September 2026 auf US-Dollar-Basis 283,5 Punkte nach 276,0 Punkten im August.
Die Basis beträgt 2015 = 100. Der monatliche Anstieg verlangsamt sich von 4,3 auf 2,7 Prozent.
Gegenüber dem Vorjahresmonat sinkt die Wachstumsrate leicht von 26,8 auf 26,4 Prozent.
Als Haupttreiber nennt die SARB höhere Preise für Kohle, Brent-Rohöl, Rhodium und Eisenerz.
In südafrikanischen Rand steigt der Index dagegen von 353,0 auf 363,0 Punkte.
Sein monatlicher Zuwachs beschleunigt sich von 2,5 auf 2,9 Prozent, die Jahresrate von 15,7 auf 17,3 Prozent.
Damit weist die Rand-Reihe im September einen stärkeren monatlichen, aber einen geringeren jährlichen Preisanstieg aus als die US-Dollar-Reihe.
Ohne Gold stärkerer Monatsanstieg
Ohne Gold steigt der Index von 258,1 auf 268,2 Punkte; der Monatszuwachs erhöht sich von 3,3 auf 3,9 Prozent, die Jahresrate von 25,7 auf 28,6 Prozent.
Ohne Platingruppenmetalle steigt er von 202,0 auf 207,5 Punkte.
Hier sinken Monats- und Jahresrate von 3,3 auf 2,7 beziehungsweise von 16,7 auf 15,9 Prozent.
Die Methodik erläutert die SARB im Quartalsbericht vom September 2026.
Für die Abbildungen nennt sie Afriforesight, den Internationalen Währungsfonds (IWF), die Weltbank und eigene Daten als Quellen.
Monatsplus ist nicht Jahresbeschleunigung
Der US-Dollar-Index steigt den zweiten Monat in Folge, nachdem er von April bis Juli gesunken war.
Seine Jahresrate nimmt im September dennoch leicht ab.
Die Rand-Reihe und der Index ohne Gold zeigen dagegen sowohl monatlich als auch jährlich höhere Wachstumsraten.