Benjamin Born erhält Carl-Menger-Preis 2026
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Benjamin Born erhält Carl-Menger-Preis 2026

Der Verein für Socialpolitik zeichnet den Bonner Makroökonomen Benjamin Born mit dem Carl-Menger-Preis 2026 aus. Die mit 20.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am 14. September 2026 auf der Jahrestagung in Innsbruck verliehen.

Empirische Spitzenforschung zur Geldpolitik

Benjamin Born lehrt als Professor für Makroökonomie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und leitet als Forschungsdirektor Projekte am ifo Institut.

Seine wissenschaftlichen Schwerpunkte liegen auf der Erforschung von Konjunkturzyklen sowie den Wechselwirkungen von Geld- und Fiskalpolitik.

Borns empirische und theoretische Analysen erschienen in führenden Fachzeitschriften wie dem American Economic Review, dem Journal of Political Economy und den Review of Economic Studies.

Neben seiner universitären Tätigkeit berät er die Europäische Kommission sowie die Europäische Zentralbank und gehört der Expertengruppe des Europäischen Parlaments zur Geldpolitik an.

Gemeinschaftswerk dreier Notenbanken

Der Carl-Menger-Preis wird im Zweijahresrhythmus gemeinsam von der Deutschen Bundesbank, der Oesterreichischen Nationalbank und der Schweizerischen Nationalbank gestiftet.

Die Auszeichnung prämiert herausragende Arbeiten in den Bereichen monetäre Makroökonomie sowie Geld- und Währungspolitik.

Neben Publikationen in führenden internationalen Fachorganen bildet die Resonanz in Form von Zitierungen das zentrale Vergabekriterium bei der Entscheidung des Vereins für Socialpolitik.

Brückenschlag zur Notenbankpraxis

Die Ehrung von Born bestätigt den Wert empirischer Makroökonomie für geldpolitische Institutionen.

Seine enge Verzahnung von Spitzenforschung und Beratung liefert den Notenbanken dringend benötigte Evidenz.

Der Preis stärkt damit gezielt akademische Arbeiten mit direktem Bezug zur Zinspraxis.

Quelle: 2026-09-14 - Carl-Menger-Preis 2026

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