Argentiniens Bankenaufsicht vertieft Geldwäscheprävention
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Argentiniens Bankenaufsicht vertieft Geld­wä­sche­prä­ven­ti­on

Die Zentralbank der Argentinischen Republik (BCRA) setzt bei der Geldwäscheprävention auf engere Zusammenarbeit mit Banken und Behörden. Im Mittelpunkt stehen Aufsicht, Verdachtsmeldungen und der Austausch über neue Risiken.

Ver­dachts­mel­dun­gen und Aufsicht im Fokus

Die BCRA berichtet über Maßnahmen im Jahr 2026 gegen Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und die Finanzierung der Verbreitung von Massenvernichtungswaffen.

Mit Finanzinstituten erörterte sie Aufsichtsfragen und die Qualität von Verdachtsmeldungen.

Zudem richtete sie Arbeitsgruppen mit der argentinischen Finanzermittlungsbehörde und Vertretern des Finanzsystems ein.

Bei institutionenübergreifenden Treffen bewerteten die Beteiligten neue Risiken und behandelten den Ausbau der Prävention gegen illegale Finanzströme.

Nach Angaben der BCRA stärkten diese Aktivitäten die Koordination und den Informationsaustausch zwischen den Akteuren des Präventionssystems.

Grenz­über­schrei­ten­de Risiken verlangen abgestimmte Antworten

Anlass der Mitteilung vom 29. Oktober 2026 ist der Internationale Tag zur Prävention von Geldwäsche.

Die BCRA beschreibt die Herausforderungen als zunehmend komplex, dynamisch und grenzüberschreitend.

Die Gesprächsforen hätten das Verständnis der Risiken vertieft und eine wirksamere Bekämpfung illegaler Finanzströme unterstützt.

Die Zentralbank will die gemeinsame Arbeit fortsetzen, die Wirksamkeit des Präventionssystems erhöhen, eine Kultur der Regelkonformität festigen und die Integrität des Finanzsystems schützen.

Koordination statt neuer Vorgaben

Die Mitteilung legt den Schwerpunkt auf Behördenkooperation und die Qualität von Verdachtsmeldungen.

Neue Pflichten oder Fristen für Finanzinstitute nennt die BCRA nicht.

Messbare Ergebnisse zur Wirksamkeit der Prävention weist sie ebenfalls nicht aus.

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