13 Notenbanken debattieren Digitalwährungen und Reserven
Die Zentralbanken aus 13 Mittelmeer-Ländern beraten am 1. und 2. Oktober 2026 über Digitalwährungen, Zahlungssysteme und das Reservemanagement. Gastgeber des zehnten Treffens im spanischen Roda de Berà ist die spanische Notenbank unter Führung von Gouverneur José Luis Escrivá.
13 Notenbanken im katalanischen Dialog
Die zehnte Konferenz der Mittelmeer-Zentralbanken versammelt Notenbankspitzen aus 13 Staaten in Roda de Berà.
An den Gesprächen nehmen Spitzenvertreter aus Albanien, Algerien, Bosnien und Herzegowina, Kroatien, Zypern, Slowenien, Spanien, Frankreich, Griechenland, Malta, Marokko, Montenegro und Portugal teil.
Der Schwerpunkt liegt auf den Auswirkungen von Digitalwährungen, Zahlungssystemen und der Verwaltung von Währungsreserven.
Die Eröffnungsansprache hält Gouverneur José Luis Escrivá.
Neben den Notenbankern beteiligen sich Forscher renommierter Institute sowie Vertreter multilateraler Organisationen und der Finanzwirtschaft an der zweitägigen Tagung in Katalonien.
Kooperation von OECD bis UfM
Die Tagung wird gemeinsam mit der OECD, dem Europäischen Institut für das Mittelmeer (IEMed) und der Union für den Mittelmeerraum (UfM) ausgerichtet.
Das Forum dient dem regionalen Austausch zwischen Mitgliedern des Euroraums und Nicht-EU-Anrainerstaaten über drängende währungspolitische Entwicklungen.
Vor dem Hintergrund fortschreitender Digitalisierung von Zahlungsinfrastrukturen rücken grenzüberschreitende Kooperationen und technologische Standards in den Mittelpunkt.
Pragmatismus an der Schnittstelle
Die Konferenz spiegelt die Notwendigkeit wider, digitale Zahlungssysteme über EU-Außengrenzen hinweg abzustimmen.
Politische Durchbrüche bringt das informelle Treffen zwar nicht hervor.
Doch für das Reservemanagement liefert der direkte Notenbank-Dialog wertvolle praktische Koordination.