Banco de España startet neues Datenportal für Statistiken
BDE Press

Banco de España startet neues Datenportal für Statistiken

Mit dem neuen Datenportal und der Strategie 2025-2028 treibt die Banco de España im Juli 2026 die Modernisierung ihrer Statistikangebote voran. Gleichzeitig nimmt ein technischer Ausschuss für Nachhaltigkeitsstatistiken seine Arbeit auf.

Das neue Datenportal als strategischer Meilenstein

Die Banco de España hat im Juli 2026 ihren neuen Datenkatalog freigeschaltet.

Das Portal bündelt die Hauptdatensätze der Website und des BELab-Datenlabors, um den Zugriff über eine zentrale Plattform zu strukturieren.

Nutzer können Informationen direkt in verschiedenen Formaten herunterladen sowie methodische Dokumentationen einsehen.

Dieses Projekt bildet den ersten Schritt zum künftigen Portal des Datenmanagements, das im Rahmen des Strategischen Plans 2030 weiter ausgebaut werden soll.

Parallel dazu setzt die Zentralbank ihre im Mai beschlossene Datenstrategie für die Jahre 2025 bis 2028 um.

Diese fokussiert sich auf fünf zentrale Säulen, darunter governance-übergreifende Datenstrukturen, fortschrittliche Analytik und künstliche Intelligenz, um eine effizientere Nutzung über alle Abteilungen hinweg zu garantieren.

Institutionelle Kooperation für mehr Nachhaltigkeit

Zur Verbesserung der Datenqualität arbeitet die Zentralbank eng mit nationalen Partnern zusammen.

Gemeinsam mit dem Nationalen Statistikinstitut INE hat sie den Technischen Ausschuss für Nachhaltigkeitsstatistiken ins Leben gerufen, der die Berichterstattung in Umwelt-, Sozial- und Governance-Fragen im Rahmen des Nationalen Statistikplans analysiert.

Zudem koordiniert ein ständiges Gremium mit den Handelsregistern und dem Rechnungslegungs- und Revisionsinstitut ICAC die Finanzdaten von jährlich mehr als einer Million spanischer Unternehmen.

Diese Zusammenarbeit optimiert die Standardisierung digitaler Formate wie XBRL und reduziert den Aufwand für die Firmen.

Transparenz als digitaler Hebel

Die Bündelung von Statistiken und die neue Datenstrategie sind ein überfälliger Schritt zur Entrümpelung veralteter Strukturen.

Dennoch bleibt abzuwarten, ob die angestrebte Harmonisierung zwischen den Behörden reibungslos gelingt.

Langfristig zahlt sich diese Konsolidierung für Forscher und Analysten spürbar aus.