Unbare Zahlungen steigen im zweiten Halbjahr 2025 um 10,8 Prozent
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Unbare Zahlungen steigen im zweiten Halbjahr 2025 um 10,8 Prozent

10.369 Millionen unbare Transaktionen im Wert von 6,5 Billionen Euro: Die Banco de España verzeichnet für das zweite Halbjahr 2025 ein kräftiges Wachstum bei bargeldlosen Zahlungen in Spanien.

Karten dominieren das Alltagsgeschäft

Die unbaren Zahlungen in Spanien legten im zweiten Halbjahr 2025 deutlich zu.

Insgesamt verzeichnete die Banco de España 10.369 Millionen Transaktionen, was einem Anstieg von 10,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht.

Das Gesamtvolumen kletterte um 1,9 Prozent auf 6,5 Billionen Euro.

Kartenzahlungen blieben mit 65,9 Prozent das dominierende Instrument nach Volumen, während Überweisungen mit 87,9 Prozent den größten Anteil am Gesamtwert ausmachten.

Das durchschnittliche Kartenzahlungsvolumen lag bei 32,1 Euro.

Die Gesamtzahl der Zahlungskarten in Spanien wuchs um 10,2 Prozent auf rund 126 Millionen, was rechnerisch 2,5 Karten pro Einwohner entspricht.

Rekordplus bei So­fort­über­wei­sun­gen

Auch in den Teilbereichen zeigte sich ein starkes Wachstum.

Sofortüberweisungen legten besonders dynamisch zu und stiegen um 33,1 Prozent auf 636 Millionen Transaktionen, während deren Volumen sich mehr als verdreifachte.

Dagegen ging die Zahl der Geldautomaten im Jahresvergleich leicht um 1 Prozent auf 37.017 zurück.

Die Akzeptanzinfrastruktur wuchs hingegen: Die Zahl der erfassten Terminal-Punkte in Geschäften erhöhte sich um 10,4 Prozent auf etwa 4,7 Millionen Einheiten, von denen 95,5 Prozent kontaktlose Zahlungen unterstützen.

Volumen und Frequenz im Spagat

Die Daten verdeutlichen die anhaltende Verschiebung hin zu elektronischen Bezahlmethoden.

Während Karten den alltäglichen Kleinbetragsverkehr dominieren, treiben Überweisungen das transaktionelle Gesamtvolumen.

Diese strukturelle Kluft zwischen Häufigkeit und Kapital bleibt der zentrale Befund der spanischen Zahlungsströme.