35 Zentralbanken und Aufseher teilen vier Leitwerte
Zum Weltetag der Werte am 15. Oktober 2026 erläutert die spanische Zentralbank ihre Unterzeichnung einer gemeinsamen Wertecharta. Sie verbindet 35 europäische Zentralbanken und Aufsichtsbehörden und ergänzt die eigenen strategischen Werte.
Vier Werte verbinden Europa
Die Banco de España gehört dem Europäischen System der Zentralbanken (ESZB) und dem Einheitlichen Aufsichtsmechanismus (SSM) an.
Beschäftigte der beteiligten Institutionen entwickelten gemeinsam deren Wertecharta.
Sie umfasst Engagement, Fürsorge, Vertrauen und eine auf Weiterentwicklung gerichtete Haltung.
Engagement verbindet die Arbeit mit ihrem gesellschaftlichen Zweck.
Fürsorge steht für Respekt, aktives Zuhören und unterschiedliche Perspektiven.
Vertrauen verlangt Transparenz, Integrität und Rechenschaft.
Weiterentwicklung bedeutet kontinuierliches Lernen, Innovation und Verbesserung.
Die Charta ergänzt die Werte der einzelnen Institutionen.
Christine Lagarde, Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), betont im Beitrag die Stärke gemeinsamen Handelns.
Europäische Kultur trifft institutionelle Eigenständigkeit
Der Strategieplan 2030 der spanischen Zentralbank nennt Unabhängigkeit, Rechenschaft, öffentlichen Dienst, Integrität und Exzellenz als eigene Werte.
Fachliches Urteil soll die Arbeit leiten; Transparenz, Verständlichkeit und Zugänglichkeit sollen Rechenschaft ermöglichen.
Der öffentliche Auftrag richtet sich auf das Gemeinwohl, Exzellenz auf Qualität, Sorgfalt und Effizienz.
Die europäischen Werte ergänzen diese Prinzipien.
Im Alltag sollen sie Zusammenarbeit, Dienstleistungsorientierung, analytische Sorgfalt und Lernbereitschaft prägen.
Werte im Arbeitsalltag verankern
Die Bank verbindet ihre Werte mit langfristigen Laufbahnen, Weiterbildung und neuen Aufgaben.
Sie nennt internationale Einsätze, Arbeitsgruppen, wettbewerbsfähige Vergütung, Zusatzleistungen und flexible Arbeitsmodelle.
Hinzu kommen ein inklusives Umfeld sowie Räume und Werkzeuge für Zusammenarbeit und Lernen.