67 Prozent der französischen Firmen setzen generative KI ein
BDF Paper

67 Prozent der französischen Firmen setzen generative KI ein

67 Prozent der französischen Unternehmen mit mindestens 20 Beschäftigten nutzen generative KI, vor allem in der Verwaltung. Produktivitätsgewinne verzeichnen bisher 31 Prozent der Anwender, wie eine Umfrage der Banque de France unter 7.000 Betrieben zeigt.

Breite Nutzung in Routineaufgaben

Die Erhebung unter rund 7.000 französischen Unternehmen belegt eine rasante Verbreitung generativer Modelle: 67 Prozent der Firmen ab 20 Beschäftigten setzen die Technologie ein.

Bei Großunternehmen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern liegt die Quote bei 83 Prozent, bei kleineren Betrieben bei 64 Prozent.

Nicht-generative KI nutzen dagegen lediglich 35 Prozent.

Der Einsatz konzentriert sich stark auf Basisfunktionen: 85 Prozent der Anwender nutzen Textgenerierung.

74 Prozent setzen KI vor allem in Querschnittsbereichen wie Vertrieb (28,5 Prozent), Verwaltung (27,5 Prozent) und Finanzen (12,7 Prozent) ein, während nur 14,2 Prozent die Technologie direkt in Produktionsprozesse einbinden.

Bisher berichten lediglich 31 Prozent der Nutzer von messbaren Produktivitätsgewinnen.

Wissenssektoren als Vorreiter

Intensive Nutzung bleibt auf wissensintensive Dienstleistungen wie IT und Telekommunikation (91 Prozent Nutzung) sowie Forschung und Beratung beschränkt.

Diese Branchen integrieren KI mit 55 beziehungsweise 35 Prozent deutlich häufiger in Kernprozesse.

Als größtes Hindernis für Nicht-Nutzer nennen 49 Prozent fehlende Anwendungsfälle, während Kosten mit 9 Prozent kaum eine Rolle spielen.

Für die kommenden drei Jahre erwarten 60 Prozent der Anwender Produktivitätssteigerungen.

Viel Hype, wenig Ertrag

Die breite Nutzung täuscht über den geringen Ertrag hinweg: Chatbots im Büroalltag bringen noch keinen Produktivitätssprung.

Solange Firmen KI nicht in Kernprozesse einbinden, bleiben makroökonomische Impulse aus.

Echter Nutzen entsteht erst durch Reorganisation, nicht durch Textgeneratoren.

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