Banca d'Italia ruft zu Beiträgen für Geldpolitik-Konferenz auf
Die Banca d'Italia veranstaltet ihre zweite jährliche Forschungskonferenz zur Geldpolitik am 18. und 19. Juni 2026 in Rom. Ökonomen aus Wissenschaft und Zentralbanken sind aufgerufen, theoretische und empirische Beiträge einzureichen.
Von Informationsfriktionen bis Ungleichheit
Die Konferenz der Banca d'Italia bringt Ökonomen aus Wissenschaft und Zentralbanken zusammen, um zentrale Fragen der Geldpolitik zu diskutieren.
Willkommen sind sowohl theoretische als auch empirische Beiträge, die einen Mehrwert für die monetäre Ökonomie und Geldpolitik liefern.
Besonderes Augenmerk liegt auf Papern mit Relevanz für aktuelle politische Fragestellungen.
Zu den relevanten Themen gehören unter anderem Geldpolitik bei Informationsfriktionen und Unsicherheit, Zentralbankkommunikation, Inflationserwartungen und -dynamik, strukturelle Veränderungen und Fragmentierung sowie geld- und fiskalpolitische Interaktionen.
Auch die Implikationen von Heterogenität und Ungleichheit für die Geldpolitik werden beleuchtet.
Prominente Stimmen und wichtige Fristen
Die Konferenz wird von namhaften Keynote-Speakern bereichert: Professor Fernando Alvarez von der University of Chicago und Professor Michael Woodford von der Columbia University.
Interessierte Autoren müssen ihre vollständigen Beiträge bis zum 2. März 2026 einreichen; die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 16. März.
Für akademische Teilnehmer stehen Mittel für Reise- und Übernachtungskosten zur Verfügung.
Alle Präsentationen finden persönlich in der Banca d'Italia in Rom statt.
Ein wissenschaftliches Komitee, bestehend aus Experten der Banca d'Italia sowie externen Akademikern, begleitet die Konferenz.