Kredite und Einlagen in Italien steigen im Dezember 2025
Die Kreditvergabe an den italienischen Privatsektor stieg im Dezember 2025 um 2,1 Prozent. Auch Einlagen und Anleihefinanzierungen verzeichneten Zuwächse, während die Zinsen für Neukredite an Haushalte und Unternehmen leicht anzogen.
Kreditwachstum im Privatsektor
Im Dezember stieg die Kreditvergabe an den italienischen Privatsektor, angepasst an die harmonisierte Methodik des Europäischen Systems der Zentralbanken (ESZB), um 2,1 Prozent im Jahresvergleich (wie im Vormonat).
Die Kreditvergabe an private Haushalte erhöhte sich um 2,5 Prozent (Vormonat: 2,3 Prozent), während die an nichtfinanzielle Unternehmen 2,0 Prozent betrug (Vormonat: 1,8 Prozent).
Die Einlagen des Privatsektors nahmen um 2,3 Prozent zu (Vormonat: 2,6 Prozent); die Anleihefinanzierung stieg um 2,1 Prozent (Vormonat: 2,8 Prozent).
Zinsen für Neukredite ziehen an
Die effektiven Jahreszinsen (APR) für neue Wohnungsbaukredite an Haushalte stiegen im Dezember auf 3,81 Prozent (Vormonat: 3,72 Prozent).
Der Anteil dieser Kredite mit kurzer Zinsbindung (bis zu einem Jahr) erhöhte sich auf 18,5 Prozent.
Für neue Konsumentenkredite lag der APR bei 9,97 Prozent.
Die Zinsen für Neukredite an nichtfinanzielle Unternehmen betrugen 3,58 Prozent, wobei kleinere Kredite (bis 1 Mio. Euro) mit 4,16 Prozent und größere Kredite mit 3,29 Prozent verzinst wurden.
Die Zinsen für ausstehende Einlagen beliefen sich auf 0,62 Prozent.
Stabile Entwicklung mit Nuancen
Die aktuellen Daten der Banca d'Italia zeigen eine robuste Entwicklung der Kreditvergabe und Einlagen im italienischen Privatsektor.
Die leichten Anstiege bei den Zinsen für Neukredite deuten auf eine fortgesetzte Normalisierung der Finanzierungsbedingungen hin.
Dies reflektiert die Anpassung an das höhere Zinsumfeld und die anhaltende Nachfrage nach Finanzierungen.
Quelle: Banks and Money: National Data - December 2025
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