G7-Cyber-Experten tagen in Palermo: KI-Risiken und Resilienz
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G7-Cyber-Experten tagen in Palermo: KI-Risiken und Resilienz

Die Banca d'Italia war Gastgeber des G7 Cyber Expert Group (CEG) Treffens vom 9. bis 11. Juni 2026 in Palermo. Die Experten diskutierten internationale Zusammenarbeit, KI-Risiken und die Stärkung der Finanzsystem-Resilienz.

Gemeinsam gegen digitale Bedrohungen

Die Banca d'Italia war vom 9. bis 11. Juni 2026 Gastgeber des Treffens der G7 Cyber Expert Group (CEG) in ihrer Niederlassung in Palermo.

Die CEG, 2015 gegründet, ist eine ständige Arbeitsgruppe der Finanzbehörden der G7-Länder und der Europäischen Union, die internationale Zusammenarbeit in Cybersicherheit und operationeller Resilienz im Finanzsektor fördert.

Dies geschieht durch Informationsaustausch, gemeinsame Bedrohungsanalysen und die Entwicklung gemeinsamer Ansätze zur Risikominderung.

Milena Caldarella, Direktorin der Niederlassung, betonte bei der Eröffnung die wichtige Rolle der Bankzweigstellen als Kontaktpunkt zur lokalen Wirtschaft.

Stefano Siviero, Leiter der Generaldirektion für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen, hob die Notwendigkeit einer effektiveren internationalen Kooperation in einem komplexen geopolitischen Umfeld hervor.

Er unterstrich, dass die Sicherheit des Finanzsystems zunehmend von der Stärkung des gesamten globalen Finanzökosystems abhängt, nicht nur von einzelnen Institutionen.

Neue Technologien, neue Risiken

Die Diskussionen konzentrierten sich auf die Lehren aus einer kürzlich durchgeführten Übung, die die Koordination der G7-Behörden bei einem globalen Cyberangriffsszenario testete.

Besonderes Augenmerk galt den Cybersicherheitsimplikationen, die mit der zunehmenden Einführung neuer Technologien verbunden sind.

Hierbei standen künstliche Intelligenz und Quantencomputing im Vordergrund.

Die Experten erörterten, wie diese aufkommenden Technologien sowohl Chancen als auch erhebliche Risiken für die Finanzstabilität mit sich bringen können und welche präventiven Maßnahmen erforderlich sind, um die Widerstandsfähigkeit des Sektors zu gewährleisten.

Die koordinierte Bewältigung operationeller Interdependenzen, aufkommender Risiken und neuer Schwachstellen wurde als entscheidend für die Stärkung des globalen Finanzökosystems identifiziert.