Call for Papers für Afrika-Wirtschaftskonferenz in Rom gestartet
Für die dritte Konferenz zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas in Rom rufen internationale Institutionen zur Einreichung von Forschungsarbeiten auf. Bis zum 15. September 2026 können Beiträge zu Themen wie regionaler Integration, Infrastruktur und Wertschöpfungsketten eingereicht werden.
Von Freihandel bis Infrastruktur
Gemeinsam mit dem Institut für Weltwirtschaft Kiel, der Weltbank, dem CEPR, dem AERC und der African School of Economics richtet die Banca d'Italia die dritte Konferenz zur wirtschaftlichen Entwicklung Afrikas in Rom aus.
Im Mittelpunkt stehen empirische und theoretische Arbeiten zur kontinentalen Integration, insbesondere vor dem Hintergrund der afrikanischen Freihandelszone AfCFTA.
Als Hauptredner treten Arkebe Oqubay, ehemaliger Sonderberater des Premierministers von Äthiopien, und Douglas Gollin von der Tufts University auf.
Gesucht werden Beiträge zu grenzüberschreitenden Wertschöpfungsketten, Infrastrukturinvestitionen, Kapitalflüssen, Arbeitskräftemobilität, Industriepolitik sowie den Auswirkungen von Digitalisierung und künstlicher Intelligenz auf das Wachstum.
Strikte Fristen und Peer-Feedback
Vollständige wissenschaftliche Arbeiten können bis zum 15. September 2026 um 20:00 Uhr MESZ über das Online-Portal des CEPR eingereicht werden.
Die Benachrichtigung über die Annahme erfolgt bis zum 30. Oktober 2026.
Neben mündlichen Vorträgen umfasst das Programm Poster-Präsentationen im Rahmen strukturierter Networking-Runden.
Für jedes Poster wird ein designierter Diskutant benannt, der vorab detailliertes Feedback liefert; alle Referenten erklären sich bereit, selbst als Diskutant mitzuwirken.
Evidenz gegen die Fragmentierung
Die Kluft zwischen Freihandelsverträgen wie der AfCFTA und der realen Umsetzung bleibt tief.
Der Vorstoß renommierter Institute zwingt die Forschung zur Vorlage belastbarer Mikrodaten.
Nur harte empirische Evidenz kann Afrikas Integrationspolitik vor Symbolentscheidungen bewahren.