Vektorsuche schlägt hybride KI bei Wirtschaftsberichten
BDI Studie

Vektorsuche schlägt hybride KI bei Wirt­schafts­be­rich­ten

Die Vektorsuche erzielt beim KI-gestützten Entwurf von elf Wirtschaftskapiteln höhere Gesamtwerte als hybride Verfahren. Das zeigt Giuseppe Brunos am 13. Oktober 2026 veröffentlichtes Forschungspapier der Banca d’Italia.

Textreiche Belege erzielen höhere Gesamtwerte

Giuseppe Bruno vergleicht im Forschungspapier Nr. 1071 drei Verfahren der quellenbasierten Textgenerierung für Wirtschaftsberichte: Vektorsuche, Graphsuche und deren Kombination.

Über elf Kapitel erreicht die Vektorsuche 95,36 Punkte im Gesamtwert, das hybride Verfahren 91,67 und die Graphsuche 86,68. Auf der Skala von 0 bis 100 beträgt die Quellentreue jeweils 98,18, 100,00 und 99,09; die Nachverfolgbarkeit erreicht 97,62, 94,32 und 91,70. Durchschnittlich wählt das System 19,64 Belege bei der Vektorsuche und jeweils 24,00 bei den anderen Verfahren.

Textreiche Fundstellen stützen den Entwurf unter den verwendeten Bewertungsmaßen stärker.

Die Ergebnisse geben Brunos Einschätzung wieder, nicht die offizielle Position der Banca d’Italia.

24 Belege begrenzen die Kombination

Die Architektur verbindet ChromaDB mit einem Neo4j-Wissensgraphen und trennt Sammlung, Normalisierung, Planung, deterministischen Entwurf, Prüfung und optionale sprachliche Überarbeitung bis zur LaTeX-Ausgabe.

Anfangs lieferte die Graphsuche in neun von elf Kapiteln keine echten Belege.

Eine an das Datenbankschema angepasste Ersatzabfrage behob dies; danach bestanden alle Graphläufe die Prüfung.

Im hybriden Verfahren konkurrieren beide Belegarten häufig um höchstens 24 Plätze.

Dabei können kurze Graphbelege textreichere Vektorfundstellen verdrängen.

Quellentreue ist kein Denkvermögen

Der hybride Ansatz erreicht die höchste Quellentreue, aber keinen höheren Gesamtwert.

Die lexikalische, deterministische Prüfung erfasst wirtschaftliche Argumentation nur begrenzt.

Bruno schlägt getrennte Belegbudgets und absatzbezogene Graphabfragen vor; ein eigenständiger Nachweis des Denkvermögens fehlt.

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