Elderson warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Naturzerstörung
BIS Rede

Elderson warnt vor wirtschaftlichen Folgen der Naturzerstörung

Frank Elderson von der Europäischen Zentralbank (EZB) warnt in seiner am 20. Oktober 2026 veröffentlichten Rede vor Klima- und Naturrisiken. Europas Sommer 2026 habe Verkehr, Industrie und Energieproduktion beeinträchtigt.

Hitze belastet Europas Wirtschaft

Klimawandel und Naturzerstörung werden Wirtschaft und Gesellschaft weiter prägen, erklärte Frank Elderson.

Der Sommer 2026 sei in Westeuropa der wärmste seit Beginn der Aufzeichnungen gewesen.

Schwere Dürren, Waldbrände und Wasserknappheit hätten die Ökosysteme auf dem Kontinent belastet.

Außergewöhnlich niedrige Wasserstände großer europäischer Flüsse beeinträchtigten Verkehr, Industrie und Energieproduktion.

Brände zerstörten große Landflächen; wichtige Wirtschaftszweige verzeichneten Störungen.

Europa erwärme sich mehr als doppelt so schnell wie der globale Durchschnitt und schneller als jeder andere Kontinent.

Extreme Hitze sei in den Sommermonaten mit Zehntausenden zusätzlichen Todesfällen verbunden gewesen.

Gewissheit in unsicheren Zeiten

Elderson stellte Klima- und Naturrisiken der wirtschaftlichen, geopolitischen und technologischen Unsicherheit gegenüber.

Er sprach als EZB-Direktoriumsmitglied und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsgremiums.

Der Redekontext nennt die Green-Swan-Konferenz in Manila am 19. Oktober 2026; die Metadaten nennen den 20. Oktober als Rededatum.

Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) verlinkt ein zwölfseitiges PDF und betont, dass Eldersons Ansichten nicht zwingend ihre Position wiedergeben.

Risiken sind bereits sichtbar

Elderson beschreibt Klima- und Naturrisiken als gegenwärtige wirtschaftliche Belastung, nicht nur als Zukunftsthema.

Seine Beispiele reichen von Transportstörungen bis zur Energieproduktion.

Konkrete geldpolitische oder aufsichtliche Maßnahmen nennt der vorliegende Auszug nicht.

Fehler melden