Dritter Eurasischer Runder Tisch erörtert digitale Währungen
Digitale Zentralbankwährungen und Stablecoins standen beim dritten Eurasischen Runden Tisch der Bank von Russland in Bangkok auf der Agenda. Die Bank berichtete am 15. Oktober 2026 über das Treffen am Rande der IWF-Weltbank-Jahrestagung.
Digitales Geld trifft Geldpolitik
Die Bank von Russland veranstaltete den dritten Eurasischen Runden Tisch in Bangkok, Thailand, während der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbankgruppe.
Die Teilnehmer bewerteten die Auswirkungen digitaler Zentralbankwährungen und von Stablecoins auf die Geldpolitik.
Zudem erörterten sie die Rolle großer Technologiekonzerne und ihrer Ökosysteme für die wirtschaftliche Entwicklung der Länder in der Region.
Vertreten waren die Spitzen von Zentralbanken, Finanzaufsichtsbehörden und Finanzministerien aus Eurasien und Partnerstaaten.
Auch die Weltbank und der Eurasische Fonds für Stabilisierung und Entwicklung (EFSD) nahmen an dem Austausch teil.
Arbeitsmarkt bleibt auf der Agenda
Der EFSD stellte einen aktualisierten Bericht zum regionalen Arbeitsmarkt vor.
Damit knüpfte er an ein Thema des zweiten Eurasischen Runden Tisches an.
Das erste Treffen hatte 2025 während der Jahrestagung von IWF und Weltbankgruppe stattgefunden.
Nach Angaben der Bank von Russland unterstützen Vertreter der Finanzaufsichtsbehörden das Veranstaltungsformat.
Zugleich wachsen der Teilnehmerkreis und das Spektrum der behandelten Themen.
Austausch statt Beschlüsse
Die Mitteilung beschreibt einen regionalen Austausch über Geldpolitik, Technologie und Arbeitsmarkt.
Konkrete Beschlüsse zu digitalen Währungen oder Stablecoins nennt sie nicht.
Auch Ergebnisse der geldpolitischen Bewertung führt die Bank nicht aus.