Zwölf Banken stehen für 80 Prozent der russischen Bankaktiva
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Zwölf Banken stehen für 80 Prozent der russischen Bankaktiva

Die Bank von Russland hat die Liste der systemrelevanten Kreditinstitute für 2026 bestätigt. Die zwölf ausgewählten Institute vereinen rund 80 Prozent der gesamten Vermögenswerte des russischen Bankensektors auf sich.

Zwölf Institute bündeln 80 Prozent der Aktiva

Gemäß ihrer Verordnung Nr. 5778-U vom 13. April 2021 über die Methodik zur Bestimmung systemrelevanter Kreditinstitute hat die Bank von Russland die offizielle Liste der systemrelevanten Banken bestätigt.

Die Aufstellung umfasst exakt zwölf Kreditinstitute, die zusammen rund 80 Prozent der gesamten Vermögenswerte des russischen Bankensektors halten.

Zu den designierten Instituten gehören Großbanken wie die Sberbank, VTB Bank, Bank GPB (Gazprombank), AO Alfa-Bank, PJSC Sovcombank und JSC Rosselkhozbank.

Ebenfalls aufgeführt sind die Credit Bank of Moscow, Bank DOM.RF, TBank, Bank PSB sowie die beiden Tochtergesellschaften europäischer Bankkonzerne, AO UniCredit Bank und AO Raiffeisenbank.

Regulatorische Puffer für Großbanken

Die Einstufung als systemrelevantes Institut unterliegt der seit April 2021 geltenden Verordnung Nr. 5778-U und zieht erhöhte regulatorische Anforderungen nach sich.

Für die betroffenen Institute gelten strengere Vorgaben bei Kapitalpuffern und Liquiditätskennziffern.

Die Liste spiegelt zugleich die unverändert hohe Konzentration im russischen Bankenmarkt wider: Neben dominierenden Staatsbanken wie Sberbank und VTB verbleiben auch die Töchter der Raiffeisen Bank International und UniCredit im Kreis der Kerninstitute.

Zementierte Klumpenrisiken

Die Bestätigung der Liste zementiert die extreme Konzentration auf wenige Großinstitute.

Dass Raiffeisen und UniCredit weiter als systemrelevant geführt werden, belegt deren fortbestehende Rolle im Markt.

Für die Stabilität bleibt dieser enge Zirkel unverzichtbar, birgt aber anhaltende Klumpenrisiken.

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