Silbermünze zu 2 Rubel würdigt Rechtsreformer Speranski
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Silbermünze zu 2 Rubel würdigt Rechtsreformer Speranski

Die Bank von Russland gibt am 3. November 2026 eine Silbergedenkmünze zu 2 Rubel für Michail Speranski aus. Die Auflage beträgt 3.000 Stück; die Münze gehört zur Serie zur russischen Rechtswissenschaft.

Porträt, Gesetzessäule und Silber

Die Münze mit Katalognummer 5110-0201 enthält 15,55 Gramm Feinsilber bei einer Feinheit von 925/1.000 und misst 33,0 Millimeter im Durchmesser.

Sie ist rund, hat beidseitig einen erhabenen Rand sowie einen geriffelten Münzrand und entsteht in Polierter Platte.

Vorn stehen das russische Staatswappen, die Aufschriften „Russische Föderation“ und „Bank von Russland“, der Nennwert 2 Rubel und das Ausgabejahr 2026.

Hinzu kommen das Elementsymbol nach Mendelejews Periodensystem, Feinheit, Feingewicht und das Zeichen der Münzstätte Sankt Petersburg.

Hinten erscheinen Speranskis Porträt, Buch und Tintenfass mit Feder vor einer lasermattierten Gesetzessäule.

Die Umschrift nennt M. M. Speranski; links stehen 1772 und 1839 in zwei Zeilen.

Gewaltenteilung und 60 Gesetzesbände

Michail Speranski (1772–1839) entwarf unter Alexander I. eine Neuordnung der obersten Staatsorgane.

Sein Konzept trennte Gesetzgebung durch die Duma, Exekutive durch die Ministerien und Justiz durch den Senat.

Unter Nikolaus I. leitete er die Kodifizierung des russischen Rechts: 45 Bände der vollständigen Gesetzessammlung des Russischen Reiches und 15 Bände der Gesetzessammlung entstanden unter seiner Führung.

Als Anerkennung überreichte Nikolaus I. ihm seinen eigenen Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen, die höchste russische Auszeichnung.

Sammlerstück mit gesetzlichem Zahlstatus

Die Ausgabe verbindet die Würdigung eines Rechtsreformers mit dem Status eines gesetzlichen Zahlungsmittels.

In der Russischen Föderation besteht Annahmepflicht für sämtliche Zahlungen zum Nennwert.

Einschränkungen nennt die Bank von Russland dafür nicht.

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