Anleiherenditen steigen bei 14,0 Prozent Leitzins
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Anleiherenditen steigen bei 14,0 Prozent Leitzins

Russlands Geldbedingungen blieben im September 2026 laut Zentralbank moderat straff, bei gegenläufigen Indikatoren. Der am 9. Oktober veröffentlichte Bericht zeigt höhere Anleiherenditen und ein langsameres Geldmengenwachstum.

Höhere Renditen trotz stabilen Leitzinses

Die Zentralbank der Russischen Föderation (CBR) beließ den Leitzins am 11. September bei 14,00 Prozent.

Sie verwies auf verstärkten Preisdruck und überwiegende Aufwärtsrisiken für die Inflation.

Die Inflationserwartungen der Haushalte stiegen von 13,7 auf 14,2 Prozent.

RUONIA erhöhte sich im September um 23 Basispunkte auf durchschnittlich 14,03 Prozent.

Zweijährige Staatsanleihen rentierten zum Monatsende bei 15,11 Prozent, 66 Basispunkte höher; zehnjährige bei 16,88 Prozent, 84 Basispunkte höher.

Dazu trugen erneute Auktionen des russischen Finanzministeriums und Haushaltsnachrichten bei.

Die durchschnittliche Unternehmensanleiherendite im IFX-Cbonds stieg um 18 Basispunkte auf 15,61 Prozent; der Renditeabstand zu Staatsanleihen wuchs von 152 auf 186 Basispunkte.

Kreditzinsen gehen getrennte Wege

Im August stiegen kurzfristige Unternehmenskreditzinsen um 1,1 Prozentpunkte auf 17,9 Prozent, langfristige um 0,1 Punkte auf 13,0 Prozent.

Langfristige Haushaltskredite verbilligten sich um 0,7 Punkte auf 18,3 Prozent.

Mehr geförderte Familienhypotheken drückten den mittleren Hypothekenzins von 10,5 auf 10,1 Prozent; marktbasierte Hypotheken lagen weiter nahe 18 Prozent.

Kurzfristige Haushaltseinlagen brachten unverändert 13,1 Prozent, langfristige 11,1 Prozent.

Das jährliche M2-Wachstum sank auf 12,8 Prozent; M2X wuchs im August um 12,2 und im September vorläufig um 11,3 Prozent.

Laufzeitprämie statt neuem Zinspfad

Laut CBR spiegelte der Renditeanstieg vor allem höhere Laufzeitprämien wider, nicht veränderte Leitzinserwartungen.

Die zweijährige ROISfix-Rate blieb mit 14,40 Prozent nahezu stabil.

Bei Kreditzinsen beeinflusste zudem der Anteil geförderter Ausleihungen die Durchschnittswerte.

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