Nationaler Finanzrat berät Leitlinien für 2027 bis 2029
Der Nationale Finanzrat der russischen Zentralbank hat am 7. Oktober 2026 die Entwürfe der geldpolitischen Leitlinien für 2027–2029 beraten. Zudem befasste sich das Gremium mit der makroprudenziellen Regulierung und schlug B1 – Audit LLC als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2026 vor.
Weichenstellung für die Jahre 2027 bis 2029
Der Nationale Finanzrat (NFB) hat bei seiner Sitzung die Weichen für die mittelfristige Finanz- und Geldpolitik gestellt.
Im Mittelpunkt standen die Entwürfe für die geldpolitischen Leitlinien der Jahre 2027 bis 2029 sowie das Programm zur Entwicklung des russischen Finanzmarkts im selben Zeitraum.
Darüber hinaus analysierten die Teilnehmer die aktuelle Lage am Markt für Verbraucherkredite und diskutierten über makroprudenzielle Instrumente.
Das Direktorium der Bank of Russia legte dem Gremium zudem einen Bericht über die Hauptaktivitäten der Notenbank im zweiten Quartal 2026 vor.
Ein weiterer Tagesordnungspunkt betraf die Prüfung des Jahresabschlusses 2025 sowie die Beantwortung von Zusatzfragen an die Prüfer.
Prüfungsmandat und Marktintegrität
Neben den strategischen Richtlinien fällte der Finanzrat organisatorische Entscheidungen für die Aufsicht.
Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft B1 – Audit LLC erfüllt die Unabhängigkeitskriterien und soll den gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschluss der Bank of Russia für 2026 prüfen.
Zudem beriet das Gremium über Maßnahmen gegen Insiderhandel und Marktmanipulation sowie die Umsetzung des Programms zur Schaffung von Shareholder Value.
Abschließend billigte der Rat operative Vorschriften.
Routinekontrolle mit strategischem Horizont
Die Sitzung verknüpft formale Pflichtaufgaben wie die Prüferbestellung mit den Leitlinien bis 2029.
Der Fokus auf Verbraucherkredite und Marktmanipulation zeigt, wo die Aufsicht akute Stabilitätsrisiken verortet.
Quantitative Beschlüsse bleiben vorerst aus, doch der regulatorische Fahrplan für die kommenden Jahre steht.