Aleš Michl erneut unter den drei besten EU-Notenbankern
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Aleš Michl erneut unter den drei besten EU-Notenbankern

CNB-Gouverneur Aleš Michl zählt im Jahresranking des Magazins Global Finance erneut zu den drei am besten bewerteten Notenbankern der EU. Für das Jahr 2026 erhielt Michl die Note A- für seinen Kurs bei der Inflationsbekämpfung und die Wahrung der Unabhängigkeit.

Konservativer Kurs und Innovationsfokus

Global Finance zeichnete Aleš Michl im Ranking „Central Banker Report Cards 2026“ mit der Note A- aus.

Damit platziert sich der tschechische Notenbankchef das zweite Jahr in Folge unter den führenden drei Notenbankern der Europäischen Union.

Das Ranking bewertet den Erfolg bei der Bekämpfung der Teuerung sowie die politische Unabhängigkeit der Währungshüter.

Michl betonte die Ausrichtung der tschechischen Geldpolitik: „Wir verfolgen einen konservativen Ansatz zur Inflationsbekämpfung und haben den Mut, die Zukunft zu gestalten.“

Neben einer restriktiven Geldpolitik treibe die Zentralbank den Einsatz von künstlicher Intelligenz sowie den Ausbau von Sofortzahlungen für die digitale Wirtschaft voran.

Spitzengruppe von Kopenhagen bis Warschau

Neben Michl erhielt auch Polens Notenbankchef Adam Glapiński im Jahr 2026 die Note A-.

Dänemarks Zentralbankgouverneur Christian Kettel Thomsen sicherte sich wie im Vorjahr mit der Bestnote A+ den Spitzenplatz unter den EU-Zentralbankern.

Global Finance vergibt die Noten von A+ bis F seit 1994.

Laut dem Magazin zeichnen sich die Spitzennotenbanker durch Disziplin, Unabhängigkeit und umsichtige Entscheidungen unter anhaltendem Inflationsdruck und unsicheren Wachstumsbedingungen aus.

Gute Noten zur rechten Zeit

Die Auszeichnung stärkt Michls Position im eigenen Land, wo seine Geldpolitik zuvor umstritten war.

Das Ranking honoriert vor allem die erfolgreiche Rückkehr zur Preisstabilität ohne schwere Rezession.

Für die geldpolitische Glaubwürdigkeit der CNB ist dieses externe Gütesiegel ein wertvoller Rückhalt.

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