Dänen rechnen mit 4,4 Prozent höheren Hauspreisen
Für die nächsten zwölf Monate rechnen Dänen im September im Median mit 4,4 Prozent höheren Hauspreisen in ihrer Gemeinde. Das zeigen erstmals am 20. Oktober 2026 veröffentlichte Umfragedaten der Danmarks Nationalbank.
Stabiler Median, breitere Spanne
Seit Oktober 2024 befragt die Danmarks Nationalbank monatlich eine Stichprobe der Bevölkerung zu Einkommen, Inflation, Zinsen, Konsum und Hauspreisen.
Der Median der Hauspreiserwartungen blieb seither relativ stabil: Im September liegt er für die nächsten zwölf Monate bei 4,4 Prozent.
Je die Hälfte der Befragten erwartet einen niedrigeren oder höheren Anstieg.
Die mittleren 50 Prozent der Antworten reichen inzwischen von 2 bis 8 Prozent, gegenüber 2 bis 6 Prozent zu Beginn.
Anfang 2026 erreichte das obere Quartil rund 10 Prozent.
Alle fünf neuen Tabellen sind bereits in der Statistikdatenbank verfügbar.
Weitere Veröffentlichungen stellen sie bis Ende 2026 vor; diese Ausgabe behandelt die Hauspreiserwartungen.
Hauptstadt und Seeland liegen vorn
In den Regionen Hovedstaden und Sjælland erwarten Einwohner 4,8 Prozent höhere Hauspreise, in Midtjylland 4,2 Prozent, in Syddanmark 3,8 Prozent und in Nordjylland 3,0 Prozent.
Auch die Streuung variiert regional.
Höhere Erwartungen in Hovedstaden trugen wesentlich zum Anstieg der höchsten landesweiten Erwartungen bei.
Jede Tabelle zeigt Gesamtwerte sowie Aufschlüsselungen nach Alter, Einkommen, Geschlecht und Region.
Dafür verknüpft die Nationalbank Antworten mit Registerdaten des dänischen Statistikamts Statistics Denmark.
Erwartung ist keine Prognose
Die 4,4 Prozent beschreiben Erwartungen der Bevölkerung, keine Prognose der Nationalbank.
Der stabile Median geht mit einer größeren Streuung der Einschätzungen einher.
Die Bank verweist darauf, dass Erwartungen beeinflussen, wie Menschen Geld ausgeben, Kredite aufnehmen und investieren.