Dänische Haushalte halten Wertpapiere für 1.517 Mrd. Kronen
Die Wertpapierbestände dänischer Haushalte sind seit Jahresbeginn um 130 Mrd. Kronen auf 1.517 Mrd. Kronen gestiegen. Laut Danmarks Nationalbank entfallen 67 Prozent der Bestände auf gewöhnliche Wertpapierdepots.
Zwei Drittel im gewöhnlichen Depot
Ende September 2026 hielten dänische Haushalte Wertpapiere im Wert von 1.517 Mrd. Kronen.
Das waren 130 Mrd. Kronen mehr als zu Jahresbeginn.
Die Statistik der Danmarks Nationalbank erfasst Bestände in gewöhnlichen Wertpapierdepots, privaten Altersvorsorgedepots, Aktiensparkonten und Konten für Kindersparpläne.
Gewöhnliche Depots machen mit 67 Prozent rund zwei Drittel des Gesamtbestands aus.
Ein größerer Anteil liegt zudem in Depots privater Altersvorsorge außerhalb von Pensionsgesellschaften.
Aktiensparkonten haben einen kleineren Anteil am gesamten Wertpapiervermögen der Haushalte.
Auf Anlagen über Kindersparpläne entfällt nur ein sehr geringer Teil der Bestände.
Durchschnitt weit über dem Median
Zwei Millionen Dänen besitzen Wertpapiere, im Durchschnitt für 745.389 Kronen je Anleger.
Der Median liegt dagegen bei 91.600 Kronen: Jeweils die Hälfte hält weniger beziehungsweise mehr als diesen Betrag.
Relativ wenige Personen mit sehr großen Beständen ziehen den Durchschnitt nach oben.
Besonders groß ist der Abstand zum Median bei Altersvorsorgedepots und gewöhnlichen Depots.
Bei Aktien- und Kindersparkonten fällt er kleiner aus, da Einzahlungsgrenzen die Höhe der Bestände beschränken.
Der Durchschnitt verdeckt die Verteilung
Der durchschnittliche Depotwert beschreibt nicht den Bestand eines typischen Anlegers.
Der deutlich niedrigere Median zeigt die ungleiche Verteilung des Wertpapiervermögens.
Einzahlungsgrenzen begrenzen diese Unterschiede bei Aktien- und Kindersparkonten.