Digitale Geldbörsen decken ein Drittel der Kartenzahlungen vor Ort
Ein Drittel des Kartenumsatzes im stationären Handel entfällt laut Danmarks Nationalbank auf digitale Geldbörsen. Im dritten Quartal 2026 waren das 51 Milliarden dänische Kronen; im Onlinehandel betrug der Anteil rund ein Zehntel.
51 Milliarden Kronen per Geldbörse
Däninnen und Dänen zahlten im dritten Quartal 2026 insgesamt 224 Milliarden dänische Kronen mit Karte.
Davon entfielen 155 Milliarden auf den stationären Handel und 68 Milliarden auf den Onlinehandel.
Digitale Geldbörsen wie Apple Pay und Google Pay erreichten vor Ort ein Zahlungsvolumen von 51 Milliarden Kronen, im Onlinehandel waren es 8 Milliarden.
Ihr Anteil am Kartenumsatz stieg damit in beiden Bereichen: Zwei Jahre zuvor lag er im stationären Handel bei 27 Prozent und im Onlinehandel bei 5 Prozent, gegenüber nun einem Drittel beziehungsweise rund einem Zehntel.
Die Statistik erfasst Zahlungen im In- und Ausland ohne Bargeldabhebungen.
Rundungen erklären die Abweichung zwischen der Gesamtsumme und den beiden Teilbeträgen.
Das Terminal bestimmt die Zuordnung
Digitale Geldbörsen sind meist Smartphone-Apps, in denen Nutzer ihre Zahlungskarte hinterlegen.
Die Statistik zählt nur eigenständige Lösungen wie Apple Pay und Google Pay; MobilePay und in Supermarkt-Apps hinterlegte Karten gehören nicht dazu.
Als stationär gelten Zahlungen an physischen Terminals, auch an unbedienten Selbstbedienungsstellen.
Zum Onlinehandel zählen neben Internetkäufen auch Bestellungen per Post und Telefon sowie Zahlungen über Bezahl-Apps, etwa von Supermärkten.
Nicht jede mobile Zahlung ist somit eine Zahlung per digitaler Geldbörse.
Mobile Nutzung bleibt breiter
Der höhere Geldbörsenanteil betrifft den Wert der Kartenzahlungen, nicht deren Anzahl.
Er beschreibt zudem nur die erfassten Lösungen und nicht sämtliche mobilen Zahlungen.
Der Ausschluss von MobilePay begrenzt die Aussage über das gesamte mobile Bezahlen.