Thomas Gstädtner als neuer EBA-Exekutivdirektor bestätigt
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Thomas Gstädtner als neuer EBA-Exekutivdirektor bestätigt

Das Europäische Parlament hat Thomas Gstädtner im Plenum als neuen Exekutivdirektor der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde bestätigt. Er tritt eine fünfjährige, einmalig verlängerbare Amtszeit an und übernimmt das operative Tagesgeschäft der Behörde.

Votum im EU-Parlament sichert Führungsposition

Mit dem Plenarvotum des Europäischen Parlaments ist die personelle Weichenstellung an der Spitze der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde (EBA) abgeschlossen.

Thomas Gstädtner setzte sich in einem offenen Auswahlverfahren durch und wurde vom Rat der Aufseher vorgeschlagen.

In den kommenden Wochen wird er sein Amt in Paris antreten.

EBA-Vorsitzender François-Louis Michaud betonte: „Seine Erfahrung und Führungskraft sind wichtige Stärken, während sich die Behörde in einer sich wandelnden Finanzlandschaft weiterentwickelt.“

Gstädtner selbst kündigte an, gemeinsam mit den Aufsehern und nationalen Behörden an einem widerstandsfähigen, innovativen und integrierten europäischen Finanzsektor zu arbeiten.

Operative Verantwortung für fünf Jahre

Als Exekutivdirektor verantwortet Gstädtner die gesamte operative Steuerung und das operative Tagesgeschäft der europäischen Aufsichtsbehörde.

Seine Amtszeit beträgt fünf Jahre und kann um eine weitere Periode verlängert werden.

Der Finanzexperte verfügt über langjährige Erfahrung im europäischen Aufsichtsrahmen: Auf früheren Stationen prägte er Initiativen zur Bankenregulierung, zur mikroprudenziellen Aufsicht sowie zur Stärkung der Finanzstabilität in der Europäischen Union maßgeblich mit.

Kontinuität für den Maschinenraum

Die Personalie bringt administrative Stabilität für anstehende Regulierungsaufgaben.

Gstädtners Aufsichtserfahrung garantiert einen reibungslosen Übergang im Tagesgeschäft.

Strategische Weichenstellungen bleiben dennoch fest in den Händen der nationalen Aufseher.

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