Taskforce beruft Mitglieder für Transaktionsmeldungen
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Taskforce beruft Mitglieder für Trans­ak­ti­ons­mel­dun­gen

Die FCA und die Bank of England haben Mitglieder für ihre gemeinsame Taskforce zur Harmonisierung von Transaktions- und Post-Trade-Meldungen ernannt. Das Gremium unterteilt sich in drei Arbeitsgruppen zu Politik, Strategie und Architektur.

Hochkarätiges Expertengremium für das Meldewesen

Die britische Finanzaufsicht FCA und die Bank of England haben hochkarätige Vertreter aus Banken, Asset Managern und Marktinfrastrukturen in ihre neue Taskforce berufen.

Das Projekt widmet sich der langfristigen Harmonisierung von Transaktions- und Post-Trade-Meldungen unter den Rahmenwerken UK MiFIR, UK EMIR sowie UK SFTR.

Um diese komplexe Aufgabe zu bewältigen, gliedert sich die Initiative in drei spezialisierte Arbeitsgruppen.

Die Politik-Arbeitsgruppe steht unter dem Co-Vorsitz von Helen Packard von der FCA und Julia Giese von der Bank of England.

Zu den weiteren ernannten Mitgliedern zählen Branchenexperten von Instituten wie Barclays, Citigroup, JPMorgan Chase, Morgan Stanley sowie Goldman Sachs und BlackRock.

Vom Konzept zur technischen Umsetzung

Neben der politischen Ausrichtung konzentriert sich das Mandat auf Strategie und Architektur.

Die Strategie-Gruppe wird unter anderem von Dominic Holland und Nicholas Butt geleitet, während die Architektur-Gruppe technische Experten wie Richard Cutress und Branchenvertreter wie Alexander McDonald von EVIA vereint.

Alle Mitglieder bringen ihre Expertise in persönlicher Kapazität ein.

Die Arbeitsgruppen werden operativ vom Transaction & Position Reporting Team der FCA und dem Data Team der Bank unterstützt, um den Regulierungsaufwand nachhaltig zu vereinfachen.

Befreiungsschlag oder zahnloser Tiger?

Die hochkarätig besetzte Taskforce unternimmt den überfälligen Versuch, den britischen Meldedschungel zu lichten.

Ob die Mammutaufgabe angesichts divergierender Interessen der Finanzindustrie zu echten Vereinfachungen führt, bleibt abzuwarten.

Letztlich messen sich die Gremien an spürbar sinkenden Compliance-Kosten für die Institute.