Insolvenzverwaltung für IMFP und InterestMe Advisers eingesetzt
Am 24. September 2026 sind die britischen Finanzberater IMFP und deren Vertreter IMA in die Insolvenz gegangen. Robert Goodhew und Geoff Bouchier von Kroll Advisory wurden zu gemeinsamen Verwaltern ernannt, während Kundengelder bei Drittanbietern verwahrt bleiben.
Kroll steuert das Insolvenzverfahren
Die britische Finanzaufsicht FCA hat das Insolvenzverfahren für InterestMe Financial Planning Limited (IMFP) und deren gebundenen Vertreter InterestMe Advisers Limited (IMA) bestätigt.
Seit dem 24. September 2026 leiten Robert Goodhew und Geoff Bouchier von Kroll Advisory Limited die Geschäfte als Insolvenzverwalter.
Die beiden Unternehmen boten regulierte Dienstleistungen in der Finanz-, Renten- und Hypothekenberatung an.
Kundengelder und Depotwerte wurden nach FCA-Angaben nicht direkt von IMFP gehalten, sondern liegen geschützt bei regulierten Drittverwahrern.
Bereits am 24. Juli 2026 hatte IMFP freiwilligen Beschränkungen der Geschäftstätigkeit zugestimmt.
Schutzschirm über den FSCS
Kunden mit offenen Entschädigungsansprüchen werden direkt an den Entschädigungsfonds FSCS und den Financial Ombudsman Service verwiesen, da die Gesellschaften Zahlungen kaum vollständig leisten können.
Die FCA warnt betroffene Anleger ausdrücklich vor Betrugsversuchen durch angebliche Vertreter sowie vor kommerziellen Klagefirmen, deren Honorare die Rückflüsse schmälern.
Betroffene sollten sich ohne Vermittler an Kroll oder an MoneyHelper wenden.
Externe Verwahrung rettet Anleger
Die strikte Trennung von Beratung und Verwahrung beweist hier ihren Nutzen für die Kunden.
Dass IMFP bereits Monate vor der Pleite reglementiert wurde, offenbart die Trägheit formaler Aufsichtsverfahren.
Dank Einlagensicherung bleibt der Fall ärgerlich, aber finanziell abgefedert.