Acht neue Banken betreiben künftig den digitalen Yuan
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Acht neue Banken betreiben künftig den digitalen Yuan

Die chinesische Zentralbank erweitert das Netzwerk des digitalen Yuan um acht weitere Geschäftsbanken. Damit wächst die Zahl der zugelassenen Betreiberinstitute landesweit auf 30.

Breitere Basis für die staatliche Digitalwährung

Die People's Bank of China (PBOC) hat acht Geschäftsbanken an ihr System für den digitalen Yuan (e-CNY) angebunden.

Zu den neu autorisierten Betreibern gehören die Ping An Bank, die Hengfeng Bank, die China Bohai Bank sowie fünf Regionalinstitute: die Bank of Shanghai, die Bank of Hangzhou, die Huishang Bank, die Bank of Changsha und die Guangxi Beibu Gulf Bank.

Die Institute nehmen den Geschäftsbetrieb auf, sobald alle technischen und betrieblichen Vorbereitungen abgeschlossen sind.

Die PBOC begründet den Schritt mit dem Ziel, die Inklusivität digitaler Zahlungsdienste auszubauen und der Nachfrage nach sicheren und effizienten Abwicklungswegen zu entsprechen.

Mit der Aufnahme steigt die Gesamtzahl der Betreiber im e-CNY-Ökosystem auf 30 Institute.

Fünfjahresplan treibt CBDC-Rollout voran

Die Erweiterung folgt den Leitlinien des 15. Fünfjahresplans für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung (2026–2030).

Dieser sieht eine kontinuierliche und geordnete Weiterentwicklung des e-CNY vor.

Die PBOC betonte, den Kreis der Betreiber künftig marktorientiert und auf Basis gesetzlicher Vorgaben weiter auszubauen.

Ziel ist es, den Wettbewerb unter den Akteuren zu stimulieren und faire Rahmenbedingungen für das digitale Zentralbankgeld zu schaffen.

Pragmatische Öffnung statt Systemumbruch

Peking setzt beim digitalen Yuan auf etablierte Geschäftsbanken statt auf Disruption.

Die Erweiterung auf 30 Betreiber zeigt, dass Stabilität klar vor Experimentierfreude rangiert.

Für internationale Beobachter bleibt der e-CNY damit das am straffsten gelenkte CBDC-Projekt weltweit.

Quelle: PBOC Adds 8 e-CNY Operators

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