Schwedens Auslandszahlungen sollen schneller und günstiger werden
Grenzüberschreitende Zahlungen in Schweden bieten trotz guter Gesamtqualität Spielraum bei Kosten und Tempo. Das berichtet die Schwedische Reichsbank in einer am 27. Oktober 2026 veröffentlichten Mitteilung zum G20-Fahrplan.
Kosten und Tempo im Fokus
Die Schwedische Reichsbank (Riksbank) sieht Möglichkeiten, grenzüberschreitende Zahlungen nach und aus Schweden günstiger und schneller zu machen.
Die Gesamtqualität dieser Zahlungen bezeichnet sie bereits als gut.
Gemeinsam mit weiteren zuständigen schwedischen Behörden beteiligt sie sich seit Beginn an den Arbeiten zum G20-Fahrplan.
Dieser zielt auf schnellere, günstigere, transparentere und leichter zugängliche grenzüberschreitende Zahlungen.
In ihrer Mitteilung vom 27. Oktober 2026 verweist die Riksbank auf eine Bestandsaufnahme für Schweden.
Diese beschreibt den aktuellen Stand, bereits ergriffene Maßnahmen sowie laufende Initiativen für weitere Verbesserungen.
Bestandsaufnahme für den G20-Fahrplan
Die Riksbank erstellte die Bestandsaufnahme mit Beiträgen der schwedischen Finanzaufsichtsbehörde.
Sie richtet sich an den Ausschuss für Zahlungsverkehr und Marktinfrastrukturen (CPMI) und den Finanzstabilitätsrat (FSB), der die Arbeiten am Fahrplan leitet.
Die Riksbank verweist dabei auf Schwedens Wirtschaftsstruktur: Als kleine, offene Volkswirtschaft ist das Land in besonderem Maße auf grenzüberschreitende Zahlungen angewiesen.
Die Antwort verbindet die Lagebeurteilung mit einem Überblick über die Verbesserungsarbeiten.
Verbesserung statt grundlegender Neuaufbau
Die Riksbank beschreibt keinen grundlegenden Qualitätsmangel, sondern verbleibenden Verbesserungsbedarf.
Im Mittelpunkt stehen niedrigere Kosten und eine höhere Geschwindigkeit.
Für Schwedens kleine, offene Volkswirtschaft haben diese Zahlungen besonderes Gewicht.
Quelle: Current state of cross-border payments in Sweden
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