Italiens Haushalte erwerben Finanzaktiva für 23,9 Mrd. Euro
BDI Daten

Italiens Haushalte erwerben Finanzaktiva für 23,9 Mrd. Euro

Italienische Haushalte erwarben im zweiten Quartal 2026 netto Finanzaktiva für 23,9 Mrd. Euro; ihre Verbindlichkeiten stiegen um 17,1 Mrd. Euro. Das meldet die italienische Zentralbank am 15. Oktober 2026.

Wertpapierkäufe statt zusätzlicher Einlagen

Vermögensverwaltungsprodukte dominierten die Finanzanlagen italienischer Haushalte im zweiten Quartal 2026 mit Nettokäufen von 15,4 Mrd. Euro.

Hinzu kamen Aktien und sonstige Beteiligungen für 6,7 Mrd. Euro sowie Schuldverschreibungen für 5,6 Mrd. Euro.

Dagegen reduzierten Haushalte sonstige Finanzaktiva um 2,1 Mrd. Euro und Einlagen um 1,7 Mrd. Euro.

Dem Nettoerwerb von insgesamt 23,9 Mrd. Euro stand ein Anstieg der Verbindlichkeiten um 17,1 Mrd. Euro gegenüber.

Davon entfielen 10,2 Mrd. Euro auf sonstige Verbindlichkeiten, hauptsächlich Handels- und Steuerschulden.

Bankkredite nahmen um 5,8 Mrd. Euro zu, andere Kredite um 1,1 Mrd. Euro.

Unternehmen erhöhen Aktiva und Finanzierung

Nichtfinanzielle Unternehmen erwarben netto Finanzaktiva für 29,2 Mrd. Euro: Einlagen für 11,4 Mrd., Aktien und Beteiligungen für 9,4 Mrd., Schuldverschreibungen für 3,6 Mrd. und Vermögensverwaltungsprodukte für 3,3 Mrd. Euro.

Sonstige Aktiva stiegen um 1,5 Mrd. Euro, hauptsächlich durch konzerninterne Kredite.

Die Passiva wuchsen um 38,8 Mrd. Euro: sonstige Verbindlichkeiten, vor allem Handels- und Steuerschulden, um 14,3 Mrd., Kredite um 12,1 Mrd. Euro.

Nettoemissionen von Schuldtiteln betrugen 7,2 Mrd., von Aktien und Beteiligungen 5,2 Mrd. Euro.

Bestände sind keine Nettokäufe

Die Tabellen weisen Bestände und Transaktionen getrennt aus.

Die Finanzaktiva der Haushalte einschließlich privater Organisationen ohne Erwerbszweck betrugen Ende Juni 2026 insgesamt 6.608.813 Mio. Euro.

Die Nettokäufe dieses Sektors beliefen sich im Quartal dagegen auf 23.925 Mio. Euro.

Quelle: Financial Accounts Q2 2026

IN:

Fehler melden