BI-COMP wickelt bis September 542,0 Mrd. Euro ab
542,0 Mrd. Euro setzte BI-COMP in den ersten drei Quartalen 2026 um. Die italienische Zentralbank veröffentlichte am 27. Oktober 2026 die Zahlungsverkehrsstatistik mit Datenstand 30. September.
Kartenzahlungen dominieren die Stückzahlen
BI-COMP verzeichnete von Januar bis September 2026 insgesamt 1.635.732.000 Vorgänge.
Davon entfielen 1.505.940.000 auf Bancomat-Abhebungen und Kartenzahlungen, 25.116.000 auf die elektronische Scheckverarbeitung und 104.675.000 auf Einzugsaufträge.
Die jeweiligen Beträge lagen bei 68,1 Mrd., 126,3 Mrd. und 347,7 Mrd. Euro; die Tabelle nennt insgesamt 542,0 Mrd. Euro.
Im Gesamtjahr 2025 waren es 2.149.890.000 Vorgänge über 737,3 Mrd. Euro.
Für 2024 weist die Statistik 2.437.669.000 Vorgänge über 1.122,9 Mrd. Euro aus, für 2023 insgesamt 3.187.989.000 Vorgänge über 2.441,5 Mrd. Euro.
Überweisungen sind für 2023 mit 1.578,3 Mrd. Euro und für 2024 mit 333,8 Mrd. Euro erfasst; für 2025 und 2026 fehlen Einträge.
Zahlungsausgleich trifft auf Wertpapierverwahrung
Die Bank von Italien (BDI) betreibt BI-COMP für den Massenzahlungsverkehr.
Das System verrechnet Transaktionen multilateral und wickelt anschließend die Salden zwischen Finanzintermediären ab.
Die Publikation beschreibt auch den Abbau der SEPA-Komponenten.
Monte Titoli S.p.A., auch Euronext Securities Milan, ist Italiens Zentralverwahrer.
Seine Bestandsstatistik erfasst Wertpapiere zum Nennwert, darunter Staatsanleihen, Bank- und Nichtbankanleihen sowie Aktien einschließlich Anteilen geschlossener Fonds.
Teiljahr bleibt Teiljahr
Die Zahlen für 2026 decken neun Monate ab, die Vergleichswerte jeweils ein Gesamtjahr.
Zudem beschreibt die Quelle einen veränderten Systemumfang durch den Abbau der SEPA-Komponenten.
Die ausgewiesenen Summen messen damit die Abwicklung innerhalb von BI-COMP, nicht den gesamten italienischen Zahlungsverkehr.
Quelle: Financial market infrastructures
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