Finanzmarktinfrastrukturen spalten sich in geopolitische Blöcke
Fünfzig Jahre nach dem Ende von Bretton Woods weicht das westlich dominierte globale Finanznetzwerk zunehmender Fragmentierung.
Die Europäische Kommission will mit der Rechtsform „EU Inc.“ grenzüberschreitende Investitionen erleichtern und die Zersplitterung in 27 nationale Unternehmensrechte überwinden.
Finanzielle Faktoren wie Bewertungseffekte und Ertragsströme bestimmen das weltweite Nettoauslandsvermögen stärker als der Warenhandel.
Eine Studie von EZB- und Marktexperten untersucht die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Wertpapiermärkte.
Banken mit aktivem Verbriefungsgeschäft drosseln ihr Kreditangebot nach Zinserhöhungen stärker als Vergleichsbanken.
Fünfzig Jahre nach dem Ende von Bretton Woods weicht das westlich dominierte globale Finanznetzwerk zunehmender Fragmentierung.
Nach den US-Zollbeschlüssen vom April 2025 fielen Dollarkurs und US-Anleihekurse gleichzeitig.
Zwei Zinsschritte um je 25 Basispunkte heben den dänischen Leitzins auf 2,10 Prozent.
Der wirtschaftliche Aufstieg Chinas und die wachsende Exportähnlichkeit belasten die europäische Industrie ungleichmäßig.
Eine Studie von Chikis, Goldberg und López-Salido erklärt die Kluft zwischen internen Renditehürden und Kapitalkosten.
Hohe Gewinnerwartungen durch Künstliche Intelligenz haben US-Aktien seit Ende 2022 gegen geopolitische und makroökonomische Schocks abgeschirmt.
Ökonomen der Federal Reserve haben den Financial Vulnerability Index entwickelt, der anhand von 39 Indikatoren strukturelle Verwundbarkeiten im US-Finanzsystem abbildet.