Banca d'Italia
Finanzmarktinfrastrukturen spalten sich in geopolitische Blöcke
Fünfzig Jahre nach dem Ende von Bretton Woods weicht das westlich dominierte globale Finanznetzwerk zunehmender Fragmentierung.
Im Fokus
Finanzwissen und Bezahlinnovationen im Fokus in Forlì
Die Banca d'Italia veranstaltet am 22. und 23. September 2026 in Forlì zwei öffentliche Aktionstage zu den Themen Geld, Bezahlinnovationen und digitaler Betrugsschutz.
Panetta warnt vor Zinsunsicherheit durch KI-Wachstum
Der Gouverneur der Banca d’Italia, Fabio Panetta, hat am 21. September 2026 in Kyjiw vor den Folgen des KI-Booms für die Geldpolitik gewarnt.
Aktuelles
Geopolitische Schocks verstärken etablierte Bankrisiken
Geopolitische Spannungen bilden keine eigene Risikokategorie, sondern wirken als Verstärker für Kredit-, Markt- und Liquiditätsrisiken im Bankensektor.
Angebotsdruck dominierte Italiens Teuerungsschock bis Ende 2022
Bis Ende 2022 trieben vor allem Angebotsschocks wie Energiepreise zwei Drittel der italienischen Inflation, bevor Nachfragefaktoren gleichzogen.
Fintechs setzen auf B2B und Integration statt Disruption
Die weltweite Fintech-Branche wandelt sich von Angreifern zu Partnern traditioneller Banken.
Weitere Themen
Zombie-Firmen blockieren Stellenaufbau gesunder Exporteure
Unproduktive Zombie-Unternehmen blockieren lokale Arbeitsmärkte und verhindern so den Stellenaufbau gesunder Betriebe.
Zuwanderung steigert die Produktivität
Eine Studie der Banca d’Italia für 38 OECD-Länder von 1990 bis 2024 zeigt: Migration aus Nicht-OECD-Staaten steigert die Arbeitsproduktivität deutlich.
Hyperscaler zahlen 47 Basispunkte weniger Zinsen für Anleihen
Seit dem Start von ChatGPT profitieren US-Hyperscaler von sinkenden Anleihezinsen, während Softwarefirmen Risikoaufschläge zahlen müssen.
Baummodelle erzeugen präzise synthetische Firmendaten für Forschung
Forscher der Banca d’Italia entwickeln ein Verfahren für synthetische Paneldaten auf Basis von 13.837 Industrie- und Dienstleistungsunternehmen.
Investitionserholungen im Euroraum driften nach Krisen ab
Eine Analyse der Banca d’Italia von 1996 bis 2025 zeigt synchrone Investitionseinbrüche im Euroraum, während Erholungen zwischen wenigen Jahren und über einem Jahrzehnt variieren.
Acht neue Studien zu Investitionen, KI und Zombie-Unternehmen
Die Banca d'Italia hat am 17. September 2026 acht neue Occasional Papers veröffentlicht.